Keine Moschee im Rostocker Hansaviertel – Staatsschutz ermittelt wegen Protest-Kreuzen

Epoch Times25. März 2019 Aktualisiert: 25. März 2019 18:14
Eine Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern hatte Holzkreuze auf dem Bauplatz einer Moschee errichtet. Sie wurden von der Polizei sichergestellt. Der Vorfall wurde zunächst als Ordnungswidrigkeit eingestuft.

Im Rostocker Hansaviertel wurden auf einer Rasenfläche weiße Holzkreuze mit den Namen von Orten und der Anzahl getöteter Menschen bei Terroranschlägen aufgestellt. Dieser Platz war als Bauplatz für eine Moschee für 2.000 Gläubige vorgesehen.

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Rostock meldete am 22. März, 11.23 Uhr:

In der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr erhielt die Rostocker Polizei den Hinweis, dass durch unbekannte Personen mehrere weiße Holzkreuze auf einer Rasenfläche im Hansaviertel aufgestellt wurden. Auf den Kreuzen standen jeweils der Ort sowie die Anzahl der Getöteten von Terroranschlägen. Die Beamten stellten die Holzkreuze sicher. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz.“

Das, was bei Umweltschützern beliebt und auch meist geduldet wird, wurde in diesem Fall in die rechte Sparte eingeordnet. Denn wie der „Nordkurier“ berichtet, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen, da von einem rechtsextremistischen Motiv ausgegangen werde.“

Auf ihrer Facebookseite warnte „Wellenbrecher MV“ am 22. März davor, die Moschee wie geplant in Rostock zu errichten.

Die Terroranschläge und das Attentat in Utrecht, bei dem ein Mann in einer Straßenbahn wie wild um sich schoß, bei dem drei Menschen starben und weitere verletzt wurden, zeigt uns hautnah, wie desaströs es mittlerweile um Europa und unserer Sicherheit steht. Die herrschende Politik, der Migrationspakt und die Verwässerung unserer Landesgrenzen hat zu einem unsäglichen Zuzug von Fremden gesorgt, dem die Regierungen nicht mehr Herr werden können oder wollen…

Einen muslimischen Glaubenstempel in Rostock zu errichten, wird – egal an welchem Standort – ein fataler Fehler sein. Mit der Holzkreuz – Aktion wollten wir auf genau diese Zustände mittels Opferzahlen und Orten hinweisen, indem wir es nicht nur ihnen, sondern auch den Rostockern selbst vor Augen halten.“

Bereits Ende Januar waren auf dem Gelände laut „Nordkurier“ ein abgetrennter Schweinekopf und zwei Pfoten aufgefunden worden. (sua)

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