RTL-West-Chef spricht Klartext zu Köln: „Die Gesetze sind da – wendet sie endlich an“

Epoch Times5. Januar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 1:06
Richtig empört über die Sex-Attacken in der Kölner Silversternacht war RTL-West-Chef Jörg Zajonc. Dementsprechend Tacheles war seine Berichterstattung. Er sprach von einem Mob, der regelrecht „Jagd auf Frauen mitten in der Stadt" gemacht hatte und forderte Konsequenzen.

Vor dem Kölner Hauptbahnhof wären die Frauen angegrapscht worden, "am Busen am Po, zwischen den Beinen". Die Bilder im Internet zeigten eine geifernde Meute. "Rechtsfreier Raum mitten in Köln", hieß es im RTL-Bericht.  

Die Täter würden fast alle aus anderen Kulturkreisen stammen, sagen Zeugen "übereinstimmend und auch noch ‚political correct’", nur würde es zu selten thematisiert werden. Es sei "zu gefährlich, rassistisch diskriminierend", so Zajonc.

"Aber wir brauchen Konsequenzen", fordert er. "Sicherheit in der Öffentlichkeit ist eine hohes Gut" und es muss geschützt werden". Dafür sei die Polizei da und die Richter. Hier müssten sie durchgreifen, gemeinsam schnell und konsequent. "Die Gesetze sind da – wendet sie endlich an", sagt der RTL-West-Chef. Ihm sei vollkommen egal woher die Typen stammen, nicht aber was mit ihren geschieht. "Das Gesetz ist für alle da und vor dem Gesetz sind alle gleich."

Anonymes Opfer aus Bergisch Gladbach spricht offen über ihre Angst

Eine Verwaltungsbeamte aus Bergisch Gladbach sprach gegenüber RTL-West, was mit ihr in dieser Nacht geschah. Sie wollte in Köln mit ihrer Freundin Silvester feiern bis sie plötzlich von dunklen Gestalten eingekesselt wurden: "Das war ‘in die Enge getrieben sein’, das war ‘nicht mehr raus können’, das war ‘diese Männer möchten uns Angst machen und zeigen wir haben hier die Macht’. Diese Angst, so hilf- und schutzlos zu sein, wie in diesem Moment, hätte sie in diesem Land noch nicht erlebt." 

Ähnlich erging es Evelin M. und ihren drei Freundinnen aus Koblenz mit denen sie in Köln Silvester feiern wollte. Auch sie wurde massiv begrapscht. Ihren Nachnahmen möchte sie nicht nennen. 

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Gefährliches Chaos vor Kölns Hauptbahnhof: Polizei machtlos

Vor dem Kölner Hauptbahnhof war die Lage in der Silvesternacht kritisch, so RTL-West. Böller explodierten direkt in Menschenmengen. Laut Polizeibericht hatten sich ca. 1.000 betrunkene Araber und Nordafrikaner vor dem Kölner Bahnhof zusammengerottet. Die rund 150 Polizisten vor Ort waren machtlos.

"Wir haben in dieser Nacht ein massives Straftatenaufkommen gehabt", sagt Michael Tenne von der Kölner Polizei. Von normalem Taschendiebstahl bis hin zum Raub und Körperverletzung, aber eben auch die sexuellen Übergriffe hätten stattgefunden. Diese hätten sie in zurückliegender Zeit "überhaupt nicht in dieser Form gehabt". "Wir waren deshalb davon doch ziemlich überrascht", so der Polizeibeamte. 

Pressekonferenz der Polizei am Montag 

Traurige Bilanz auf der Konferenz: 60 Anzeigen, 80 Opfer, eine Frau wurde vergewaltigt. Noch wollte sich Kölns neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker nicht über die Vorfälle äußern und berief eine Krisenkonferenz für den kommenden Tag ein.

Köln sei kein rechtsfreier Raum, betonte gestern Wolfgang Albers, der Polizeipräsident von Köln, auf der Konferenz. In einem Interview mit RTL-West sagte er, er habe die Sorge, dass in ähnlichen Situationen, wenn viele Menschen miteinander feiern und Alkohol im Spiel sei, sich so etwas wiederholen könnte. "Wir werden alles tun, um so etwas zu verhindern".

"Drogenhandel, sexuelle Übergriffe auf Frauen, das sind Straftaten die konsequent verfolgt werden müssen", so Albers gegenüber RTL-West. Außerdem stünde der Karneval als nächste große Party vor der Tür. Diese Übergriffe seien nicht nur ein "Image-Schaden für die Stadt", sondern müssten verhindert werden.

Dazu sollen Video-Überwachungsfahrzeuge zum Einsatz kommen, so RTL-West, und die Polizei würde weitaus mehr Beamte auf die Straße schicken.

Die Krisenkonferenz fand heute Vormittag statt, wie ein Pressesprecher der Stadt EPOCH TIMES gegenüber äußerte. Eine Stellungnahme soll 15:30 Uhr verlesen werden. Ob Fragen gestellt werden durften, konnte er nicht sagen.

Eigentlich bekannte Probleme

Die Probleme rund um den Kölner Dom, am Bahnhof bis runter zur Hohen-Zollern-Brücke seien laut RTL-Bericht aber nicht neu. Nordafrikaner würden hier seit Jahren mit Drogen dealen, Bürger anpöbeln und belästigen. (dk)

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