Köln: „Aufstand“ der Anwohner am Drogen-Hotspot Neumarkt – Stadt schweigt und macht soziale Experimente mit Junkies

Von 30. Mai 2017 Aktualisiert: 30. Mai 2017 11:55
Katastrophale Zustände sind Alltag beim Kölner Neumarkt. Hier tummeln sich Junkies, Dealer und allerlei Gewüchs - und das in aller Öffentlichkeit und am hellichten Tage. Die Anwohner fühlen sich von der Stadtregierung allein gelassen und gründeten eine Bürgerinitiative, während die Verwaltung pädagogische Experimente mit den Süchtigen macht.

Sie haben Angst, Angst vor die Tür zu gehen. Die Anwohner am Kölner Neumarkt klagen über eine starke Zunahme von Belästigungen durch die lokale Drogenszene und die Beschaffungskriminalität.

Jetzt machen Anwohner und Geschäftsleute vom Neumarkt mobil, gründeten eine Bürgerinitiative und kritisierten die Stadtregierung scharf. Unhaltbar und unerträglich sind die Zustände:

„Dies geht von der Verrichtung des Geschäfts in Hauseingängen über Bedrohungen bis hin zum Oralsex auf offener Straße“, erklärte Sabine Münch von der neu gegründeten Bürgerinitiative. Der „Kölner Express“ schreibt von einem „Aufstand der Anwohner“.

Junkies würden sich direkt an der U-Bahn-Station Spritzen setzen, während Dealer unbehelligt ihre Geschäfte machen.

Wohngebiete und Geschäfte in Gefahr

Die Verwahrlosung mitten in der City greift um sich: „All dies schwappt jetzt zunehmend in die angrenzenden Wohngebiete“, weiß Heinrich Remagen, ein örtlicher Geschäftsmann zu berichten.

Auch die ansässigen Geschäftsleute klagen, Hoteliers und Läden leiden unter den Rückgängen:

Immer mehr Patienten, vor allem ältere, trauen sich hier nicht mehr hin.“

(Alexandra Evers, GF, Naturheilzentrum „Wirbeldoc“)

Stadtregierung schweigt

Schriftliche Hilferufe an die Oberbürgermeisterin Henriette Reker blieben erfolglos, es kam nicht einmal eine Antwort aus dem Kölner Rathaus zurück.

Uns ist keine europäische Stadt bekannt, die diese unerträglichen Zustände auf einem zentralen Platz, einem Verkehrsknotenpunkt und Museumsstandort, so hinnimmt.“

(Sabine Münch, Bürgerinitiative)

Doch anstatt den Bürgern Hilfe anzubieten oder ihnen wenigstens zu antworten, will die Stadt jetzt „den größten Drogenkonsumraum Deutschlands“ in einer Nebenstraße einrichten, wie die Anwohner erfahren hatten – aus der Zeitung.

„Das ist nicht die Art, wie man mit Bürgern umgeht“, so Sabine Münch.

Soziale Experimente

Die Bürgerinitiative verspricht sich keine Besserung der Gesamtsituation durch die Hilfsangebote für Junkies, die dort in zehn Kabinen Drogen konsumieren können. Man befürchtet gar, dass noch mehr Abhängige angezogen werden.

Die Stadt spricht dabei von einem Experiment. Das macht uns fassungslos.“

(Guido Köhler, Anwohner)

Gefordert wird jedoch ein Gesamtkonzept und einen offenen Dialog mit allen Beteiligten. Doch zuvor müsse die Stadt „die Pläne für den Drogenkonsumraum sofort stoppen!“, so der besorgte Anwohner.

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