Kölner Domplatte: Sicherheitsschleusen, Böllerverbot, gespenstische Stille und Flugblätter: „Danke Merkel!“

Von 2. Januar 2017 Aktualisiert: 3. Januar 2017 8:42
Nie wieder wird das Kölner Silvester sein, wie vor der Pogrom-Nacht des 31. Dezember 2015. Und nie wieder soll Silvester in Köln so sein wie an jener Nacht. Auf der durch eine Lichterprojektion illuminierten Domplatte lagen Flugblätter auf dem Boden: "Das Jahr das uns die Freiheit nahm", stand auf einem von ihnen.

Zur abgesperrten Domplatte kamen nur jene, die eine der 50 Einlassschleusen durchschritten, sich dort kontrollieren ließen und ihre Böller abgaben. Statt Feuerwerk gab es auf der Platte und den angrenzenden Gebäuden Projektionen des Berliner Lichtkünstlers Philipp Geist. Worte wie „Mut“, „Hoffnung“, „comunity“ und „trotzdem“ waren in bunten Farben zu lesen, untermalt von sphärischer Musik, schreibt der „Stern“, auch irgendwie gespenstisch …

Statt lautem Protest lagen hier und da Flugblätter auf dem Boden: „Danke Merkel!“ war darauf zu lesen und „Das Jahr in dem der Frieden starb“, „Das Jahr das uns die Freiheit nahm“.

https://www.youtube.com/watch?v=_huZc6PmdyQ

https://www.youtube.com/watch?v=RUPUrF96JlM

Siehe auch:

Silvester: Nordafrikaner verabredeten sich zu Köln 2016 – Damokles-Schwert schwebte bereits über der Stadt

Gabriel nennt Kritik an Kölner Polizei „absurd und verrückt“ – „`Nafris` beschreibt nur die Realität“

Köln: So war Silvester in „Security-City“ – Nafris, Polizeistadt & verhaftete Identitäre

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