Kommunale Spitzenverbände wollen Mitsprache bei Schulöffnungen

Um die Wiedereröffnung des Schulbetriebes sicherzustellen, haben die Verbände der deutschen Kommunen und der Städtetag ihre frühe Einbeziehung in die Planungen gefordert.
Titelbild
Die Schulen könnten noch länger geschlossen bleiben, wenn nicht schnellstens umfangreiche Arbeiten zur Sanierung der Hygienebereiche erfolgen. Mehr Platz und Personal wird ebenso notwendig werden.Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/dpa
Epoch Times17. April 2020

Die kommunalen Spitzenverbände haben die Kultusminister der Länder aufgefordert, die Vertreter von Städten, Kreisen und Gemeinden in die Planungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs mit einzubeziehen. „Ohne Mitwirkung der Schulträger und Träger der Schülerbeförderung werden die Maßnahmen nicht umsetzbar sein“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben von Städtetag, Landkreistag und Städte- und Gemeindebund an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die rheinland-pfälzische Ministerin Stefanie Hubig (SPD).

In dem Schreiben heißt es, dass die Wiederaufnahme des Schulbetriebs „eine zentrale Herausforderung für die Kommunen als Schulträger“ sei. Dies gelte sowohl für die erforderlichen räumlichen Voraussetzungen als auch für die notwendigen Hygienekonzepte. Um diese umzusetzen, benötigten Schulen und Kommunen „ausreichend Vorlaufzeit, aber auch die Unterstützung durch die Länder“.

Neue Organisation des Schulbetriebs erfordert Zeit und ausreichende Mittel

So müssten ausreichend hygienische Schutzmittel wie Seife, Desinfektionsmittel, Einweghandtücher und Schutzmasken verfügbar gemacht werden. Gegebenenfalls seien auch „kurzfristige Renovierungsarbeiten“ durchzuführen. Die kommunalen Spitzenverbände bitten die Kultusministerkonferenz deshalb „dringend“ darum, „in die Beratungen der KMK in das vorzulegende Konzept“ einbezogen zu werden. Die Kultusminister der Länder sollen nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin bis zum 29. April ein gemeinsames Konzept zur Wiedereröffnung der Schulen vorlegen. (dts)



Unsere Buchempfehlung

Moderne Pädagogik konzentriert sich nicht auf die Vermittlung der moralischen Standards, der Kultur und des Wissens der Menschheit, wie allgemein vermutet. Ihr Ziel ist die „Erziehung und Bildung als Therapie“: Gefühle und Einstellungen der Schüler sollen bestimmten politischen Vorgaben entsprechen.

Der Ökonom Thomas Sowell analysierte, dass heutiger Unterricht zur Vermittlung der Werte die gleichen Maßnahmen verwendet, die in totalitären Ländern zur Gehirnwäsche von Menschen im Einsatz sind. Dazu zählt, emotionalen Stress hervorzurufen, "um sowohl den intellektuellen als auch den emotionalen Widerstand zu brechen".

Ein anderes Mittel ist die Isolation der Kinder (ob physisch oder emotional) von vertrauten Quellen emotionaler Unterstützung. Sie stehen stetig im Kreuzverhör und müssen ihre Werte darlegen - oft unter Manipulation des Gruppenzwangs.

Normale Abwehrmaßnahmen wie "Reserviertheit, Würde, ein Gefühl der Privatsphäre oder die Möglichkeit, die Teilnahme abzulehnen" werden unterbunden. Die erwünschten Einstellungen, Werte und Überzeugungen hingegen massiv belohnt.

Das Kapitel 12 des Buches "Wie der Teufel die Welt beherrscht" untersucht die Sabotage an der Bildung. Es heißt: "Das Bildungswesen sabotieren: Wie Studenten zu dummen Radikalen umerzogen werden". Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion