Kornkreis: „Man sieht nichts, keine Reifenspuren, überhaupt nichts“

Epoch Times30. Juli 2014 Aktualisiert: 30. Juli 2014 9:54

Viele Menschen besuchen den in der vergangenen Woche entdeckten Kornkreis südlich des Ammersees. Es ist eine rätselhafte Erscheinung, auch der Besitzer des Feldes weiß nicht wie der Kornkreis zustande gekommen ist. Waren es Außerirdische? Eines steht für die Besucher jedoch fest: Bei diesem Kornfeld fließt sehr viel Energie.

Der Kornkreis in einem Feld in Raisting, Oberbayern wurde vor einer Woche von Ballonfahrern entdeckt. Seitdem kamen unzählige Menschen zu dem Ornament, bestehend aus drei Ringen mit einem Durchmesser von rund 75 Metern. 

"Sie sangen, tanzten, spielten Gitarre, schwangen Pendel und haben im Feld übernachtet", berichtete eine Anwohnerin der Süddeutschen Zeitung.

Die Botschaft über den Kornkreis verbreitete sich rasch im Internet. Für viele Besucher steht fest, dass das Gebilde nicht auf natürliche Weise entstanden sein kann. 

Eine Besucher die glaubt das Kornkreise von Außerirdischen geformt werden sagte der Süddeutschen: "Das ist eine Technologie, die wir noch nicht beherrschen, sie wollen uns zeigen: Wir sind da, wir lieben euch." 

Andere Besucher halten es für keinen Zufall, dass der Kornkreis nur wenige Hundert Meter von jenen Antennen der einstigen Erdfunkstelle entfernt ist, die 1969 die erste Mondlandung live in die Wohnstuben von Europas Fernsehzuschauern übertrugen.

Landwirt Christoph Huttner, dem das Weizenfeld gehört, versicherte der Nachrichtenagentur dpa, dass er den Kornkreis nicht angelegt habe. Von ihm stammten lediglich die üblichen Fahrgassen zur Bewirtschaftung des Feldes. Huttner vermutet, dass Studenten das Gebilde in den Acker geschnitten haben könnten. "Das ist sehr schwierig und wirklich gut gemacht“, sagte er. "Ich weiß nicht, wie die das angestellt haben. Man sieht nichts, keine Reifenspuren, überhaupt nichts."

Auch den Besuchern des Kornkreises stellt Huttner ein gutes Zeugnis aus. "Die Leute sind sehr anständig und ziehen ihre Schuhe aus, bevor sie ins Feld gehen." Sie hätten sogar Sammelbüchsen aufgestellt, um den Flurschaden, der ihm entsteht, zu ersetzen. "Der Schaden beträgt lediglich einige Hundert Euro", erläuterte der Landwirt.

Huttner weiß noch nicht, ob er den Weizen nächste Woche erntet oder den Kornkreis noch einige Zeit stehen lässt. Für die Polizei ist das kunstvolle Gebilde bisher kein Thema. "Wir mussten uns noch nicht mit dem Fall befassen", sagte ein Sprecher in Weilheim.

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