Bernhard Wolf in Aktion.Foto: Think-Theatre GmbH

Kreativitätstrainer Bernhard Wolff begeisterte live in der Berliner Urania

Von 13. Februar 2013 Aktualisiert: 13. Februar 2013 10:22

Mit seiner Vortrags-Show „Achtung Einfall!“ war der Kreativitätsexperte und Rückwärtssprecher Bernhard Wolff am Sonntag und Montag in der Loft der Berliner Urania zu erleben.
Das Publikum erlebte zwei Stunden mit explosivem Innovationspotential, die sehr bereichernd und unterhaltsam waren.

Bernhard Wolff ist Diplom-Wirtschaftspädagoge und Gründer der Think-Theater GmbH Berlin, die sich auf innovative Tagungsformate spezialisiert hat. Große Unternehmen konsultieren ihn als Keynote Speaker und Ideenfinder. Als Rückwärtssprecher erlangte er Prominenz durch zahlreiche Fernsehauftritte. „Vortrags-Show“ hieß Wollfs Event deshalb, weil der Abend beides war: Einerseits informativer Vortrag zum Thema Kreativität in Alltag und im Job, der Tipps gab zum finden und umsetzten von Ideen und Innovation. Und andererseits erfuhr das Thema Kreativität durch Wolff´s spritzige Präsentation mit zahlreichen Gags und Mitmachbeispielen die sofortige Umsetzung.

Zunächst stellte der Moderator die Intelligenz der Zuhörer auf die Probe. Dann referierte er über Funktionsweisen des menschlichen Gehirns und die Frage, wie Kreativität ensteht. Er verknüpfte dies mit Denkaufgaben, die zum Querdenken einluden. Auch gab er wertvolle Tipps zum „Namen merken“, einer Fähigkeit, die nicht nur Businessleuten nützt … Teil eins des Abends endete mit einem Publikums-Brainstorming, in dem die Zuschauer sich untereinander zu eigenen Problemstellungen befragen konnten. Dadurch konnten sie sofort Vernetzung und Kommunikation erleben, die eine sehr wichtige Zutat für ein kreatives Leben ist.

Im zweiten Teil des Abends gab Bernhard Wolff, der das Rückwärtssprechen perfektioniert hat, einige Kostproben seiner Kunst, die die Denkrichtung des normalen Lebens gegen den Strich bürsteten und dem Publikum („Mukilbup“) die Lachtränen in die Augen trieben.

Gefilmt von einer Spezialkamera, die sowohl Ton als auch Bild rückwärts abspielen kann, aß er zunächst eine Banane und kommentierte den Vorgang auf Rückwärts. Das umgekehrte Video ließ die Banane Stück für Stück seinem Mund entschlüpfen und brachte sie in den unversehrten Urzustand zurück. Natürlich unter Erklärungen des freundlichen Moderators zum Thema: „Heute zeige ich Ihnen, wie man Bananen macht!“

Höhepunkt wurde eine Rückwärts-Talkshow mit Zuschauerbeteiligung, die erst als Film ihren Inhalt preisgab. Zum Schluss sang Wolff sogar ein Songmedley rückwärts. Auch wenn ihn schon so mancher gefragt hat, wozu das eigentlich gut sei – allein an der Rückwärts-Sprechkunst hat Wolff jahrelang gearbeitet – war die Botschaft klar: Um auf sinnvolle Ideen zu kommen, muss man auch Unsinn denken dürfen. „Die meisten Brainstormings scheitern, weil sie bewusst oder unbewusst kontrolliert werden“, meint Wolff. Und hier liegt auch der Grund, warum die meisten Menschen sagen, dass ihnen die besten Ideen auf dem stillen Örtchen oder beim Duschen kommen. Weil da der Chef ganz weit weg ist.

Die nächsten Termine von Bernhard Wolffs „Achtung Einfall“ sind am 28./29. April 2013, wieder in der Urania Berlin. Bernhard Wolff hat auch ein Buch zum Thema Kreativität veröffentlicht: Es heißt „Denken hilft“ und kann über die Think-Theatre GmbH bezogen werden unter [email protected]

 

 

 



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