Kretschmann lobt und tadelt die CSU

Epoch Times3. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:59

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lobt und tadelt die CSU. „Die CSU und auch die bayerische Staatsregierung machen im Praktischen eine gute Arbeit“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagsausgabe) mit Blick auf die Flüchtlingspolitik und -integration. „Daneben finden dauernd populistische Ausfälle statt, die schon bedenklich sind. Besonders der Besuch von Seehofer und Stoiber bei Putin hat mich außerordentlich irritiert. Allerdings kann man die CSU deshalb noch lange nicht mit rechtspopulistischen Parteien in einen Topf werfen.“

Generell warnte Kretschmann, „das Erstarken der AfD als einer nationalistischen, rechtsradikalen Partei“ sei „in hohem Maße Besorgnis erregend. Das beunruhigt uns alle, und wir müssen schauen, dass sich das nicht weiter in die Mitte der Gesellschaft frisst. Wir müssen dem entschieden entgegen treten, die Menschen aufklären und allesamt lösungsorientiert arbeiten. Wir müssen zeigen, dass nur die etablierten Parteien Konzepte haben. Die anderen haben nichts anderes als irrationalen Protest.“

(dts Nachrichtenagentur)

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