Kurdisch-Syrisches Ehedrama in Bremen: Schwangere Frau mit Ziegelstein erschlagen – Ehemann gesteht

Von 17. Januar 2017 Aktualisiert: 17. Januar 2017 17:20
Seit einem Jahr rund waren ein kurdischer Mann (39) und eine syrische Frau (40) verheiratet. Im Februar sollte das gemeinsame Kind zur Welt kommen. Doch die Frau verließ ihn. Da griff er zum Ziegelstein.

Weil sich eine 40-jährige Ehefrau im Bremer Stadtteil Vegesack von ihrem Mann (39) offenbar trennen wollte, tötete dieser sie am vergangenen Sonntag gegen 11.10 Uhr durch mehrere Schläge mit einem Ziegelstein auf den Kopf.

Ein Freund des Täters sagte der „Bild“:

Sie war vor ein paar Tagen aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und bei ihrer Schwester untergekommen, wollte sich von ihm trennen. Als sie in die Wohnung ging, um ihre Sachen zu holen, ist er wohl durchgedreht.“

Inzwischen gab der Ehemann die Tat zu, wie „Radio Bremen“ berichtet.

Frau und Kind nicht mehr zu retten

Als die Beamten einem anonymen Anruf wegen eines Streites unter Eheleuten in die Bydolekstraße folgten, fanden sie die Frau dort liegend vor. Sie war bereits nicht mehr ansprechbar und verstarb trotz Reanimationsversuchen noch in der Wohnung.

Auch für das ungeborene Kind kam jede Hilfe zu spät.

Der Ehemann ließ sich ohne Widerstand in der gemeinsamen Wohnung in der sozial schwachen Hochhaussiedlung Grohner Düne festnehmen.

Seit einem Jahr verheiratet gewesen

Der vor rund 20 Jahren aus der Türkei gekommene Kurde galt als freundlicher und hilfsbereiter Mann. Seit einem Jahr etwa war er mit seiner aus Syrien stammenden Frau zusammen. Sie sollte am 5. Februar das gemeinsame Kind zur Welt bringen. Doch dann zog sie aus.

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