KVH-Vorstand hält Lauterbach für „gescheitert“

Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen sieht den Gesundheitsminister als gescheitert an. Offenbar gibt es auch schlechte Stimmung im Ministerium.
Titelbild
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.Foto: Hannibal Hanschke/Getty Images
Von 25. Juni 2022

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Scharfe Kritik an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) übt der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH).

Vorstandvorsitzender Frank Dastych und sein Stellvertreter Eckhard Starke sprechen in der aktuellen Ausgabe ihres Mitgliedermagazins „Auf den Punkt“ von einem Scheitern Lauterbachs, „der als skurriler Wissenschaftler mit vermeintlicher epidemiologischer Expertise seine Nische dank Corona gefunden zu haben schien.“ Dort wäre er wohl auch besser geblieben, meinen sie sarkastisch.

„Jeder wusste, auf was es mit dieser Personalie hinauslaufen würde“

Dass man hinterher immer schlauer sei, gelte nicht im Fall des aktuellen Gesundheitsministers, schreiben Dastych und Starke. „Jede oder jeder, der sich ein bisschen mit der Materie auskennt, wusste, auf was es mit dieser Personalie hinauslaufen würde.“

Zwar sei Lauterbach nicht so fachfremd wie seine Vorgänger Jens Spahn, Hermann Gröhe (beide CDU) oder Ulla Schmidt (SPD), „aber wer geglaubt hat, dass dieses Plus an Expertise die anderen absehbaren Probleme aufwiegen würde, sieht sich nun getäuscht“. Dieses Scheitern sei ein Scheitern „mit jahrelanger Ansage“.

Und weiter heißt in dem Magazinbeitrag: „Es hatte wohl valide Gründe, warum sich der damals noch Bundeskanzler in spe so zierte, Herrn Lauterbach, den Bundesgesundheitsminister vieler Herzen, in dieses Amt zu berufen.“

Strategie, Organisation, Ideen – alles Fehlanzeige

Offenbar scheint das Image Lauterbachs auch im eigenen Ministerium schwer angekratzt zu sein. „Was wir an Insider-Informationen aus dem Bundesministerium für Gesundheit und seinem Umfeld hören, lässt schlimmste Befürchtungen wahr werden beziehungsweise übertrifft sie sogar noch“, sagen Dastych und Starke.

Strategie, Organisation, Ideen – alles Fehlanzeige, kritisieren beide, denn „wir sprechen hier wohlgemerkt von der Pandemie, nicht von sonstigen gesundheitspolitischen Planungen“. Mittlerweile sitze der Bund dem Vernehmen nach auf rund 70 Millionen Impfdosen, die auch noch bald abliefen.

„Zeitgleich fantasiert der Minister nach dem grandiosen Scheitern der Impfpflicht davon, die Impfkampagne wiederbeleben zu wollen, und ignoriert damit erneut, dass das Potenzial an Impfungen in Deutschland wahrscheinlich ziemlich ausgeschöpft ist.“ Diejenigen, die vielleicht noch bereit zur Impfung gewesen wären, ließen sich vom „konsequenten Zickzack“ Lauterbachs abschrecken.

Killer-Mutante als letztes Argument

„Als letztes Argument muss nun wieder die Killer-Mutante, die der Minister am Corona-Horizont entstehen sieht, herhalten. Nichts gelernt, nichts besser gemacht – leider sogar noch viel schlimmer“, womit die Kassenvereinigungschefs dem Bundesminister ein katastrophales Zeugnis ausstellen.

Dieses Problem sei hausgemacht und völlig überflüssig. „Da helfen auch keine Studien, die der Minister zur Entspannung liest, keine nächtlichen Twitter-Nachrichten oder die nach wie vor häufigen Teilnahmen an Talkshows, für die ja offensichtlich Zeit vorhanden ist.“ Die Debatte um die Ex-Post-Triage zeige, „dass wir hier leider über ein Fehlermuster sprechen müssen.“



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