Sachsens SPD-Gleichstellungsministerin Petra Köpping (Ex-SED) (r) mit Anetta Kahane (Ex-Stasi-IM) von der Amadeu-Antonio-Stiftung.Foto: Komposition ETD

Leipzig: Ex-Stasi und Ex-SED wachsen in Sachsen zusammen

Epoch Times27. Juni 2019 Aktualisiert: 27. Juni 2019 14:36

In Leipzig tagt ab Freitag die „Feministische Sommeruni“ zur Friedlichen Revolution. Wie die LVZ berichtet, diskutiert dabei unter dem Motto „Ohne Frauen keine Demokratie!“ Sachsens SPD-Gleichstellungsministerin Petra Köpping (Ex-SED) mit Anetta Kahane (Ex-Stasi-IM) von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Danach liest Uschi Brüning aus ihrer Autobiografie „So wie ich“.

Karin Wilke, kulturpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag ist entsetzt. „Nicht nur, dass diese Sommeruni steuerverschlingenden feministischen Marginalien wie ‚Women of Color und ihre Perspektiven auf den Mauerfall‘ oder einer ‚lesbischen Hommage an 30 Jahre Maueröffnung‘ Raum gibt. Es ist der Gipfel des Unerträglichen, dass mit Köpping und Kahane zwei stalinistisch geprägte Frauen, assistiert von einer Berliner Staatssekretärin und zwei Feministinnen, zur Demokratie in Sachsen diskutieren“, moniert die Politikerin.

Die eine wolle Sachsens Bürger mit Bierdeckeln und Regenbogenfahnen erziehen, die andere mit ominösen Handreichungen, so Wilke weiter. Für die eine seien Veranstalter von Hoffesten „völkisch“, für die andere Mädchen mit Zöpfen Nazi-Kinder. „Das ist absurd und zeigt, welche Einheitsfront gegen alle Andersdenkenden sich 30 Jahre nach der Wende gebildet hat.“

Enttäuscht über Uschi Brüning

Weiter ist Wilke von Uschi Brüning enttäuscht, die sich dieser kulturellen Einheitsfront inzwischen angeschlossen habe. „Hatte sie lange Jahre mit Manfred Krug gastiert, ja 1976 noch gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann protestiert und ihre Unterschrift erst zurückgezogen, nachdem die Stasi sie unter Druck setzte, paktiert sie nun mit den Nachfolgern jener, die Biermann einst aus dem Land warfen und Krug daraus vertrieben,“ moniert die AfD-Politikerin.

Dazu passe auch die Einladung von Gregor Gysi als Festredner eines Gedenkkonzerts zur Friedlichen Revolution in der Peterskirche durch die Leipziger Philharmoniker ebenso wie der Umgang mit Axel Krause oder gar die Ankündigung des Leipziger OB Jung, „notfalls von seinem Vetorecht“ Gebrauch zu machen, nur um gewählte AfD-Vertreter auszugrenzen. „Die Vorgänge lassen für die Erinnerungskultur ebenso wie für die Demokratiefähigkeit der einstigen Heldenstadt Schlimmes befürchten,“ so Wilke. (nmc)



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