Ein Meer aus grünen Lichtern und der Schriftzug «Aufnahme Jetzt» vor dem Reichstag in Berlin.Foto: Jörg Carstensen/dpa/dpa

Lichtermeer für Migranten an polnisch-belarussischer Grenze

Epoch Times29. November 2021 Aktualisiert: 29. November 2021 8:25
Seit Wochen harren Tausende Migranten an der polnisch-belarussischen Grenze aus. Bei einer Aktion in Berlin fordern mehrere Organisationen die Einrichtung eines humanitären Korridors.

Mit einem Lichtermeer aus Tausenden grünen Lichtern haben Flüchtlingsorganisationen in Berlin an das Schicksal von Migranten an der polnisch-belarussischen Grenze erinnert.

In großen Leuchtbuchstaben forderten die Initiatoren bei der Aktion vor dem Reichstagsgebäude eine „Aufnahme Jetzt“. Sie verlangten von der künftigen Bundesregierung, einen humanitären Korridor einzurichten. Die Menschen, die derzeit im Grenzgebiet ausharrten, sollten sofort in Deutschland aufgenommen werden und einen Antrag auf Asyl stellen können, so die Forderung.

Lichter als Symbol aus der Grenzregion

Dem Bündnis gehören die Organisationen Seebrücke, Campact, Mauerfall.jetzt und Wir packen’s an. Nach Angaben der Organisationen wurden in Berlin 6000 Lichter angezündet. Damit werde ein Symbol aus der Grenzregion aufgegriffen, hieß es: Mit grün beleuchteten Fenstern zeigten polnische Bürger, dass sie Hilfe und Unterstützung für geflüchtete Menschen anböten.

Seit Wochen versuchen Tausende Migranten, von Belarus über die EU-Außengrenzen nach Polen oder in die baltischen Staaten zu gelangen. Die EU wirft Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen nach Minsk einfliegen zu lassen, um sie dann in die EU zu schleusen. (dpa/oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion