Lindner: „Frau Merkel verzichtet auf das falsche Amt“

Epoch Times29. Oktober 2018 Aktualisiert: 29. Oktober 2018 12:24
Die FDP hat nach dem angekündigten Rückzug von Angela Merkel vom CDU-Vorsitz auch den Verzicht auf das Kanzleramt gefordert. Durch den Verzicht Merkels auf den CDU-Vorsitz werde die Regierung nicht stabiler, "sondern das Siechtum der großen Koalition wird nur verlangsamt", sagte Lindner.

Die FDP hat nach dem angekündigten Rückzug von Angela Merkel vom CDU-Vorsitz auch den Verzicht auf das Kanzleramt gefordert. „Frau Merkel gibt das falsche Amt ab“, sagte der Bundesvorsitzende Christian Lindner am Montag in Berlin. Er fordere die Union auf, wenn es schon einen Wechsel beim Parteivorsitz gebe, „dann sollte die CDU auch den Weg frei machen für einen neuen Anfang in der Regierung oder eine neue Wahl in Deutschland“.

Durch den Verzicht Merkels auf den CDU-Vorsitz werde die Regierung nicht stabiler, „sondern das Siechtum der großen Koalition wird nur verlangsamt“, sagte Lindner. Der oder die neue CDU-Vorsitzende habe „dann doch alle Möglichkeiten in der Hand“. Lindner bekräftigte die Bereitschaft der FDP, für die „Ära nach Merkel“ in der Bundesregierung Verantwortung zu übernehmen.

„Es gibt ja viele Optionen angefangen von einer Minderheitsregierung bis hin zu Neuwahlen“, sagte Lindner. „Deutschland hat einen neuen Aufbruch verdient.“ Seine Partei sei offen, „über alles zu sprechen“. Auf die Frage, ob er eine Jamaika-Regierung mit Union, Grünen und FDP bevorzuge, sagte Lindner: „Wir haben da keine Präferenz.“ Mit Blick auf mögliche Neuwahlen sagte er: „Ich bin optimistisch, dass die FDP zulegt.“ (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion