Zur „Gleichberechtigung“: Linke fordert gendergerechte Sprache für Bürogegenstände

Epoch Times23. September 2016 Aktualisiert: 26. September 2016 12:30
"Es ist im Sinne einer sozial gerechten und antidiskriminerenden Gesellschaft nicht hinzunehmen, dass Nomen, die ein Arbeitsgerät/-mittel bezeichnen, häufig nur mit maskulinen Artikeln gebraucht werden", so die Linkspartei.

Die Flensburger Linkspartei setzt sich jetzt offenbar für eine „Gleichberechtigung“ von Bürogegenständen ein. Die Partei stört sich daran, dass die meisten Bürogegenstände „männlich“ sind. Der Schreibtisch, der Stuhl, der Computer, der Kugelschreiber, usw.

„Es ist im Sinne einer sozial gerechten und antidiskriminerenden Gesellschaft nicht hinzunehmen, dass Nomen, die ein Arbeitsgerät/-mittel bezeichnen, häufig nur mit maskulinen Artikeln gebraucht werden. Dies verlängert die patriarchalische Gewohnheit, dass menschliche, mechanische oder technologische Arbeitsleistung als überwiegend ,männlich‘ charakterisiert wird,“ schreiben die Linken in ihrer Forderung eine solche Sprache „sofort“ zu unterbinden.

„Ab sofort werden Arbeitsgeräte/-mittel aus allen Arbeitsbereichen der Stadt Flensburg genderneutral bezeichnet. Dies gilt insbesondere für grammatisch mit maskulinem Artikel („der“) bezeichnete Arbeitsgeräte/-mittel: Bezeichnungen, die Berufsbezeichnungen nachgebildet sind: der/die ScannerIn, der/die ComputerIn, der/die BleistiftanspitzerIn, der/die KopiererIn, der/die StaubsaugerIn usw. Weitere Bezeichnungen sollten bestehenden Doppelformen kreativ nachgebildet werden: der/die Papierkorb/-körbin, der/die Briefkopf/-köpfin, der/die AbfalleimerIn usw,“ heißt es in dem Dokument. (Hier zum downloaden)

Davon ausgenommen seien Nomen, „die mit einem Nominalisierungssuffix (-keit, -heit, -ung usw., insbesondere wenn sie dabei den femininen Artikel „die“ tragen) gebildet werden, z.B. die Sitzung, die Tagesordnung usw. Die grammatisch einen neutralen Artikel („das“) tragen: das Papier, das Dokument usw. Die einen Ort bezeichnen (der Flur, die Kantine, die X. Etage, der Wartebereich usw.)“.

Die Links-Partei begründet ihren Antrag damit, dass die aktuelle Situation im „Sinne einer sozial gerechten und antidiskriminerenden Gesellschaft nicht hinzunehmen“ sei. Deshalb müsse im Sinne „einer genderneutralen bzw. alle Gendertypen umfassenden Sprache“ eine Doppelform angewendet werden. „Dies hat für die mündliche und schriftliche Sprache in allen Bereichen der Verwaltung sowie der Kommunalpolitik der Stadt Flensburg zu gelten.“

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