Linken-Fraktionschef will "offene Grenzen für Menschen in Not" - weiterer Streit um Flüchtlingspolitik erwartet
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch glaubt, die Auseinandersetzungen über die Flüchtlingspolitik bei den Linken ist noch nicht ausgestanden. Er selbst will: "Offene Grenzen für Menschen in Not".

Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch.
Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images
Die Auseinandersetzungen über die Flüchtlingspolitik bei den Linken werden nach Auffassung von Fraktionschef Dietmar Bartsch auch nach dem anstehenden Parteitag in Leipzig nicht beendet sein.
„Die Fragen bewegen die Linke genauso wie alle anderen Menschen. Und Fragen erledigen sich nicht mit Mehrheitsbeschlüssen in einer Partei“, sagte Bartsch dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ am Freitag.
„Meine Haltung war und ist: Offene Grenzen für Menschen in Not. Damit sind aber Diskussionen nicht am Ende oder gar verboten“, sagte Bartsch als Reaktion auf entsprechende Vorstellungen der Parteispitze.
„Dass wir diese Themen auf der Tagesordnung halten und erfolgreiche Integration nur mit einer sozialen Offensive für alle für möglich halten, zeigt lediglich, dass wir es uns nicht einfach machen.“
Bartsch verteidigte gegenüber dem RND die Debatten-Anstöße von Co-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht. „Wir beide vertreten selbstverständlich unser Wahlprogramm. Es ist übrigens kein Problem, wenn wir in der einen oder anderen Frage unterschiedliche Akzente setzen. Das ist normal, wenn Menschen zusammenarbeiten.“ (dts)
Kommentare
Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.
0
Kommentare
Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.





