„Linksversiffter Kunstkadaver“ – Falschaussage des Deutschen Bühnenvereins bringt Meuthen in Verruf

Epoch Times17. Juni 2019 Aktualisiert: 17. Juni 2019 17:15
Fakenews um Meuthen. Ulrich Khuon, Präsident des Deutschen Bühnenvereins, nutzte die Medien und jubelte Meuthen eine Aussage unter, die er nie gesagt hat. Und selbst die Deutsche Presseagentur hält eine Aufklärung für unnötig.

Die Interessen- und Arbeitgeberverbände von 470 Theatern, Opernhäusern und Orchestern in Deutschland sind offenbar besorgt. Denn seit dem Aufstieg der AfD würden Kunstbetriebe zunehmend beschuldigt werden, politische Positionen der Regierung zu vertreten, so Ulrich Khuon, Präsident des Deutschen Bühnenvereins am Donnerstag laut Deutscher Presseagentur.

Über Kürzung des Budgets würde versucht, Einfluss auf die Arbeit der Bühnen zu nehmen, so der Vorwurf der AfD. Dabei warf Khuon dem AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen vor, dass er von einem „linksversifften Kunstkadaver“ gesprochen habe. Diese Formulierung liege nicht weit entfernt von dem Propagandabegriff der „entarteten Kunst“ der Nationalsozialisten.

Unter der Überschrift „Deutscher Bühnenverein sorgt sich wegen rechter Einflußnahmen“ versandte laut „Junge Freiheit“ die dpa anschließend einen entsprechenden Artikel an die Medien ohne zu überprüfen, ob der AfD-Chef jemals die Worte „linksversiffter Kunstkadavar“ benutzt hatte. Ungeprüft übernahmen auch diverse Zeitungen die Aussage, so unter anderem die „Badischen Nachrichten“, die „Neuesten Nürnberger Nachrichten“, die „Schweriner Volkszeitung“ bis hin zu „Focus online“.

Fakenews um Meuthen. Foto: screenshot google

Als ein AfD-Pressesprecher diese Falschmeldungen las, wies er die Nachrichtenagentur dpa und auch den Deutschen Bühnenverein darauf hin, dass Meuthen die behaupteten Worte nie gesagt habe.

Keine Richtigstellung in den Medien

Der Bühnenverein teilte daraufhin nach einer kurzen Internetrecherche mit, dass sich Vereinspräsident Khuon geirrt hätte und versprach eine Richtigstellung gegenüber dpa. Daraufhin verschickte die dpa laut „Junge Freiheit“ eine korrigierte Meldung, in der es hieß:

(Berichtigung: Satz gestrichen) Deutscher Bühnenverein sorgt sich wegen rechter Einflußnahmen“.

Der Artikel war einfach überarbeitet und die entsprechenden Worte entfernt worden. Eine Rehabilitierung Meuthens und der AfD erfolgte nicht. Es wurde auch nicht erwähnt, dass die zitierten Worte eine kreative Wortschöpfung von Khuon waren. Und was taten die Medien? Auch dort findet man kein Eingeständnis, dass versehentlich Fakenews verbreitet wurden. Die Zeitungen übernahmen den geänderten Artikel oder löschten den vorherigen Artikel komplett, wie beispielsweise die Schweriner Volkszeitung.

Falschmeldung über Meuthen in Schweriner Volkszeitung. Foto: screenshot google

Und auch in den sozialen Medien ist die Nachricht noch nicht überall angekommen, dass der Präsident des Deutschen Kunstvereins selbst seine Institution als „linksversifften Kunstkadaver“ bezeichnet hat. Dort wird gegen Meuthen und die AfD gewettert:

Hat der Mann überhaupt eine Ahnung von irgendetwas? Bisher war alles Fake was er erzählte…“

Sie werden den damaligen Nazis immer ähnlicher“

Falschmeldung des Deutschen Bühnenvereins über Meuthen

So viel Wirbel um die AfD – wegen ein paar Worten die Meuthen nie geäußert hat.

(sua)

 

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