Zur Friedensdemo vor dem Reichstag kamen nicht die erwarteten 4000 Teilnehmer.Foto: Screenshot Youtube Ruptly TV

Liveticker beendet: Zur Friedensdemo in Berlin kamen laut Polizei 800 Teilnehmer

Epoch Times28. Februar 2015 Aktualisiert: 28. Februar 2015 19:00

++18.00 Uhr: Die Veranstaltung wurde offiziell beendet. 

++17.45 Uhr: Die Berliner Polizei schätzt die insgesamte Teilnehmerzahl vor dem Reichstag auf 800 Personen.

++17.40 Uhr: Stephane Simon hat zwar vorhin schon geredet, aber er hält noch mal eine Abschlussrede, die zwanzigminütig ausfällt. Mittlerweile sind nur noch wenige Demonstranten vor Ort. 

++17.25 Uhr: Der nächste Redner thematisiert das Zinssystem. Es sei das größte Übel, das es überhaupt gibt. Der Bund zahlte im Jahr 2014 insgesamt 29,471 Milliarden Euro an Zinsen für aufgenommene Kredite. In der gleichen Zeit wurden in Deutschland 680.000 Kinder geboren. Wenn man nun die Zinsen durch die Neugeborenen teilen und nicht an die Banken zahlen würde, wären dies rund 43.000 Euro „Begrüßungsgeld“ pro Baby.

++17.15 Uhr: Sol von der Mahnwache in Kiel erläutert die Geschichte des Irans und der Ölförderung im Iran.

++17.00 Uhr: Schon wieder bricht der Livestream von Ruptly TV längere Zeit ab.

++16.50 Uhr: Es wird emotional: Ein Redner wettert gegen den imperialen Status der USA und die quasi Allmacht des CIA. Es wird empfohlen, die Worte „Merkel heult“ zu googeln, hier erfahre man, wie Angela Merkel auf einer nächtlichen EU-Sitzung in Tränen ausgebrochen sei, nachdem die Amerikaner die Enteignung von deutschem Volksvermögen als Sicherheit für die Euro-Rettung verlangt hatten (2011).

Mehr dazu siehe hier:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/13/mysterioes-warum-hat-angela-merkel-bei-euro-krisensitzung-geweint/

++16.30 Uhr: Der nächste Redner ist Owe Schattauer aus Mainz. Er erklärt zunächst, dass ihm einige seiner „Friedensfreunde“ davon abgeraten hätten, nach Jürgen Elsässer eine Bühne zu betreten.

Seine Rede ist relativ kurz, denn er will die Thesen der vorangegangenen Redner nicht wiederholen. Er erwähnt den Absturz von MH 17 und den aktuellen Tod des in Moskau erschossenen Oppositionspolitiker Boris Nemzow. Beide Ereignisse seien eingetreten, nachdem sich die Situation leicht zu Gunsten Russlands entspannt habe. Schattauer meint, das ganze rieche schon wieder nach einer „False Flag“, denn der Vorfall beschädige das Image Putins.

Dann wundert er sich laut, dass immer nur bei antiwestlichen Terror-Aktionen Terroristen zufällig ihre Pässe vergessen …

++16.15 Uhr: Jürgen Elsässer betritt das Podium. Seine Rede geht mit den deutschen Medien stark ins Gericht und wird von häufigen "Lügenpresse"-Rufen begleitet.

"Die Deutschen seien das Volk der Putin-Versteher, und das ist auch gut so."

Wenn die Amerikaner und Briten von Menschenrechten reden, würden sie „Schürfrechte“ meinen. Sie seien lediglich an den russischen Bodenschätzen interessiert, so Elsässer. „Wenn Deutsche und Russen zusammenhalten, dann ging es nicht nur beiden Völkern gut, sondern dem ganzen Kontinent.“

Er sieht in der neuen griechischen Links-Rechts-Regierung einen vorbildlichen Hoffnungsschimmer: „Der neue Widerspruch ist nicht zwischen links und rechts, sondern zwischen Anpassung und Widerstand. Seid radikal und geht raus aus dieser Todes-Eurozone“, ruft Elsässer den Griechen zu. „Etwas besseres als die EU und die NATO findet ihr überall.“

++16.01 Uhr: Ein Redner spielt als musikalischen Beitrag einige russische Volkslieder am Klavier. 

Zuvor hatte er einige bekannte und erstaunliche Fakten zur Ukraine-Krise Revue passieren lassen.

Zum Beispiel, dass Obama in einem CNN-Interview vom 1.2.2015 bestätigte, Putin sei von der Flucht Janukowitschs nach der Bildung einer „von den USA vermittelten Übergangsregierung“ überrascht worden. Oder dass Bundesaußenminister Walter Steinmeier mit dem ukrainischen Ex-Präsidenten W. Janukowitsch eine lange Verhandlung geführt habe, um die Gewalt auf dem Maidan zu beenden und am nächsten Tag der entscheidende Gewaltexzess stattfand, der zum Umsturz führte. Auch wurde der „Ukraine Freedom Support-Act“ erwähnt, in dem der US-Kongress im Jahr 2014 beschloss, die Ukraine militärisch zu unterstützen. 

++15.31 Uhr: Der Livestream ist wieder da

Ein französischer Redner Stephane Simon, bekannt von Montagsmahnwachen und Pegida-Demos, ist am Pult.

Für ihn seien Obama, Poroschenko, Merkel, Gauck und Hollande die wahren Diktatoren. „Diese Leute belügen uns jeden Tag, wie in der DDR. Und die sind nicht besser sondern schlimmer. Denn in der DDR wussten alle, dass es eine Diktatur ist.“

„Wir werden geführt von Leuten die nicht mal eine Mehrheit hinter sich haben. Die CDU hätte in Sachsen beispielsweise in Realität nur 18 Prozent statt 38, wenn man die gesamten Wahlberechtigten inklusive Nichtwählern mitzählen würde.“

Was seiner Ansicht nach auch den Charakteristiken einer Diktatur entspricht: Leute, die eine andere Meinung haben, verschwinden. Er zählt die mysteriösen Todesfälle von Jürgen Möllemann, Uwe Barschel, Jörg Haider und zahlreicher NSU-Zeugen auf, denen es nicht gelang, auszusagen, weil sie vorher starben.

++15.15 Uhr: Der Livestream auf Youtube ist unterbrochen. 

"Da wurden wohl Wahrheiten angesprochen", kommentiert ein Youtube-User namens "No NWO". In der Rede wurden unter anderem Themen wie "Transhumanismus" (Angleichung des Menschen an Maschinen), satanistische Ritualmorde an Kindern und Chemtrails angesprochen.

++15.05 Uhr: Die nächste Rednerin ist Frau Rix, die einen von sich verfassten Appell an die Vernunft der Bediensteten der BRD-NGO vor. Der mit folgenden Worten beginnt:

angesichts des heraufziehenden Sturmes, der überall zu spürenden Bürgerkriegsgefahr, angesichts der zunehmenden, von langer Hand (Finanzelite) geplanten sozialen Spannungen, angesichts der vielen von der Finanzelite gesteuerten Terroraktionen und geschürten Rebellionen, angesichts der Vernichtung der deutschen Volkswirtschaft durch „Rettung“ von Banken und anderen insolventen „Staaten“, die in Wahrheit genauso, wie die NGO-BRD- Treuhandverwaltung, Firmen sind, angesichts der gesellschafts-und familienzerstörenden Gender-/ Frühsexualisierungspolitik (siehe aktuelle globale Proteste), angesichts der überall sich zeigenden Lügen in Wissenschaft, Medien, Geschichte, Archäologie uvm., angesichts der vorge“Gauck“elten Demokratie, angesichts der Tatsache, dass die MerkelreGIERung die Fortsetzung des 3. Reiches ist, angesichts der Tatsache, dass hier auf der Erde ein zutiefst satanisches Menschen-  und Naturvernichtungsprogramm läuft (siehe Georgia Guide Stones), angesichts der vielen im Moment zerstörerisch eingesetzten Technologien, angesichts der Tatsache, dass alle Kriege auf diesem Planeten von Stuttgart aus koordiniert werden, angesichts der Tatsache, dass Ich an dieser Stelle nur einen Teil der Ungeheuerlichkeiten aufführen kann, richte Ich an sie die Frage:

Wissen sie, was der „motu proprio“  ist, erlassen von Papst Franziskus I., der am 1.09.2013 in Kraft getreten ist? Wissen sie, was diese Verfügung für sie persönlich bedeutet?

Frau Rix kritisiert unter vielem anderen den organisierten Organraub, der international stattfände, nicht nur in China an Falun Gong-Praktizierenden.

++15.00 Uhr: Der nächste Redner namens Wolfram wettert kurz und bündig gegen die „transatlantische Terror-Organisation Nato“. Er skandiert unter anderem „Deutschland raus aus der Nato!“ und „Ami go home!“.

++14.40 Uhr: Eine Rednerin hält eine flammende Antikriegs-Rede – aus Perspektive einer Mutter von zwei Söhnen.

„Wir haben endlos viele Gesetze, die unsere Kinder vor Schaden bewahren sollen, aber wer schützt unsere Kinder vor dem Krieg?“

„Es ging und geht immer nur um die Interessen der Wirtschaft.“ Ohne Krieg könne dieses „verdammte auf Wachstum basierende Geldsystem“ nicht mehr aufrecht erhalten werden. In Zukunft werde es kein Wachstum mehr ohne vorherige Zerstörung geben.

++ 14.20 Uhr: Paulina, eine 73-jährige Deutsch-Russin erzählt von ihren Erinnerungen an den 2. Weltkrieg und die Umstände, unter denen sie aufgewachsen ist. In ihrer Kindheit durfte sie nur heimlich Deutsch sprechen. Sie nennt die Machthaber „Raubtiere“, die entmachtet werden müssten, vorher gebe es keinen dauerhaften Frieden.

„Ich will nicht, dass die armen deutschen und Russen wieder so ein Grauen erleben.“ Den Polizisten und Soldaten der Bundeswehr ruft sie zu: „Aufwachen, kommen Sie zur Besinnung. Sie verteidigen die Raubtiere, die Kriege anzetteln. Verstehen Sie, dass sie nicht von den Parasiten finanziert werden, sondern vom Volk, das alles Nützliche für die Gesellschaft finanziert.“

„Ich habe überlebt und sage: Das waren nicht das russische und deutsche Volk, die den Krieg gemacht haben, die wurden mit Gewalt zum Krieg eingezogen.“

„Ich wünsche Frieden, Frieden und alles Gute für jeden Menschen.“

++ 14.00 Uhr: Ein Vertreter der Bewegung „EndgAme“ spricht zwanzig Minuten lang. Er berichtet unter anderem von 70.000 Toten, die der Krieg in der Ukraine bereites gefordert habe. [Offiziell wird nur von über 5000 Opfern in der Ostukraine berichtet.] Er ist ein Russland-Deutscher mit Verwandtschaft in der Ukraine. Er berichtet: Auch sein Cousin sei gegen seinen Willen einberufen worden. Wie Vieh würden die kampfunwilligen Ukrainer als Soldaten in Lastern abtransportiert, sagen seine Verwandten. Man könne keine Wälder mehr betreten, weil so viele Soldatenleichen im Wald verwesen würden. Auch in Flüssen würden Gefallene versenkt. Mit dieser Strategie wolle die ukrainische Regierung vermeiden, dass sie für gemeldete Tote Enschädigungen an Hinterbliebene erbringen müsse.

Aktuell findet in Berlin eine große Friedensdemo gegen die Eskalation der Ukraine Krise und einen Nato-Krieg mit Russland statt – und das, obwohl der offizielle Aufruf zur Veranstaltung zweimal von Facebook gelöscht wurde. Die Demonstration findet am heutigen Samstag, dem 28.02 von 14.00 bis 17.00 Uhr auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag in Berlin statt, bereits 4000 Menschen haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Berliner Friedensdemo wurde von Aktivisten der Montagsmahnwachen organisiert. Ziel sei es, über die unterschiedlichen politischen Lager hinweg ein Zeichen für den Frieden zu setzten, so die Veranstalter.

Ruptly TV übertrug die Veranstaltung live auf Youtube:

Was für ein Krimi: Trotz Zensur-Versuchen durch Facebook findet heute in Berlin eine große Friedensdemo gegen die Eskalation der Ukraine Krise und einen Nato-Krieg mit Russland statt – und das, obwohl der offizielle Aufruf zur Veranstaltung zweimal von Facebook gelöscht wurde. Die Demonstration wird am heutigen Samstag, dem 28.02 von 14.00 bis 17.00 Uhr auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag in Berlin stattfinden, bereits 4000 Menschen haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Berliner Friedensdemo wurde von Aktivisten der Montagsmahnwachen organisiert. Ziel sei es, über die unterschiedlichen politischen Lager hinweg ein Zeichen für den Frieden zu setzten, so die Veranstalter.

Der Demo-Aufruf kam am 7. Februar, kurz nachdem der französische Präsident Hollande bezüglich der Ukraine-Krise den Ausspruch getätigt hatte: "Wir befinden uns in einem Krieg, der zu einem totalen Krieg werden könnte".

Der Aufruf wurde auf Facebook und im Internet verbreitet, unter anderem von dem Journalisten und Aktivisten Jürgen Elsässer. Insgesamt zweimal wurde jdeoch die Hauptseite der Veranstaltung von Facebook gelöscht. Die Veranstalter leiteten rechtliche Schritte ein.

Friedensdemo will verschiedene Gruppen mobilisieren

Der Aufruf zur Friedensdemo kam am 7. Februar in Umlauf. Unter dem Motto „Deutschland darf sich nicht von der USA in einen Krieg gegen Russland hetzen lassen“ wurde darin „ jeder vernünftige Mensch“ aufgefordert, für Frieden auf die Straße zu gehen. Die Demonstration soll am Samstag, dem 28.02 von 14.00 bis 17.00 Uhr auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag in Berlin stattfinden.

Auszüge aus dem Aufruf:

„Deutschland raus aus dem Ukraine–Krieg! Von der Leyen stoppen!“, heißt es im Aufruf, außerdem „Nie wieder Krieg. Keine weiteren Forderungen.“

Das Stillhalten der Gewerkschaften und Kirchen angesichts der aktuellen Situaton wurde scharf kritisiert, ebenso wie die Nato-Hörigkeit der Bundesregierung: „Die NATO ist ein VERTEIDIGUNGS-Bündnis. Die Vorbereitung eines Angriffskriegs ist eine schwere Straftat und verstößt gegen das Grundgesetz. http://dejure.org/gesetze/StGB/80.html

Wer jetzt nicht aufsteht soll sich schämen… Wenn jetzt nicht die Gewerkschaften, die Kirchen, irgend etwas HÖRBARES tun, haben sie kein Recht mehr, sich aufrechte Demokraten zu nennen.“ Ein Krieg gegen Russland hätte verheerende Folgen. Deshalb sollten bei dieser Angelegenheit auch verschiedene politische Gruppierungen zusammenhalten: „Antifa, Pegida, Mahnwache, Linke , Rechte, marschiert zusammen… ihr braucht Euch nicht zu lieben, ihr habt jetzt nur eine Bürgerpflicht: Denen da oben eine Grenze aufzuzeigen. Die brauchen einen Dämpfer und müssen mal wieder spüren, dass es Grenzen gibt.“ Andere Probleme könne man später diskutieren, jetzt gelte es zuerst, für den Frieden an einem Strang zu ziehen.

Jürgen Elsässer, Gründer des Magazins Compact, kommentierte dazu auf seinem Blog: „Ich kenne die Initiatoren des Aufrufes nicht, aber möchte sie auf jeden Fall für Ihre Klarsicht beglückwünschen.“

Elsässer selbst wird heute als Redner bei der Veranstaltung auftreten, ebenso Vertreter von vielen weiteren Mahnwachen aus dem Bundesgebiet. Außerdem dabei sein wird Stéphane Simone, der Gründer der „PegAda“, einer Bewegung, die sich in Anspielung auf Pegida explizit gegen die “Amerikanisierung des Abendlandes” richtet.

Bisher haben fast 4000 Personen ihre Teilnahme zugesagt. Veranstaltungshinweis unter:

https://www.facebook.com/events/727274144058394

(rf)



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