Maas beklagt ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen

Epoch Times2. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 17:03
"Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern steht zwar im Grundgesetz, ist aber in vielen Unternehmen noch immer nicht Wirklichkeit geworden," sagt Justizminister Maas.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen in deutschen Unternehmen beklagt. "Die Zahlen zeigen: Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern steht zwar im Grundgesetz, ist aber in vielen Unternehmen noch immer nicht Wirklichkeit geworden", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Unternehmen sollten sich aus alten Verhaltensmustern lösen. Frauen leisten genauso gute Arbeit wie Männer – dafür haben sie auch genauso viel Geld verdient."

Maas nannte es in diesem Zusammenhang "gut und richtig", dass Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) ein Gesetz zur Lohngleichheit angekündigt habe. Die Bundesregierung hatte zuvor mitgeteilt, dass die Differenz bei den Löhnen für Männer und Frauen in Deutschland so groß ist wie in kaum einem anderen europäischen Land. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion zitieren, beträgt der Unterschied beim Bruttolohn durchschnittlich 21,6 Prozent. Nur in Estland (28,3 Prozent) und in Österreich (22,9 Prozent) ist er demnach noch größer.

(dts Nachrichtenagentur)

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