Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, will bei der Bundestagswahl im September für die CDU kandidieren.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Maaßen will für die CDU in den Bundestag und kandidiert im Wahlkreis Suhl

Epoch Times1. April 2021 Aktualisiert: 1. April 2021 16:04

Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, will bei der Bundestagswahl im September für die CDU kandidieren. Berichten zufolge soll er im Wahlkreis 196 in Südthüringen antreten.

„Ich habe meine Bereitschaft dazu erklärt“, sagte Maaßen dem liberal-konservativen Online-Portal „Tichys Einblick“ am Donnerstag (1. April). Die „Bild“-Zeitung berichtete, die Kandidatur sei bei einer digitalen Schalte der Thüringer CDU-Spitze am Mittwochabend beschlossen worden.

Maaßen soll demnach im Wahlkreis 196 Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg aufgestellt werden und somit Mark Hauptmann beerben. Hauptmann hatte nach Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit Maskengeschäften sein Bundestagsmandat niedergelegt und war auch aus der CDU ausgetreten.

Über die endgültige Kandidatur Maaßens entscheidet die Delegiertenkonferenz in dem Wahlkreis. Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Maaßen stand von 2012 bis 2018 an der Spitze des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Davor war er seit 1991 in verschiedenen Abteilungen im Bundesinnenministerium tätig, ab 2008 als Leiter des Stabes Terrorismusbekämpfung. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion