Schneller Ermittlungserfolg
Mann schmierte mit eigenem Blut Hakenkreuze auf Autos, Häuserwände und Briefkästen
Im hessischen Hanau hat ein 31-Jähriger fast 50 Objekte mit seinem eigenen Blut beschmiert. Die Polizei nahm den alkoholisierten Mann nach einem Zeugenhinweis fest und überstellt ihn in die Psychiatrie.

Ein schneller Ermittlungserfolg gelang der Polizei im hessischen Hanau. (Symbolbild)
Foto: David Inderlied/dpa
In Kürze
- Schmierereien mit Blut offenbar Kurzschlussreaktion
- Tatverdächtiger hatte 1,2 Promille im Blut
Nachdem im hessischen Hanau fast 50 Autos sowie Hauswände und Briefkästen mit Blut beschmiert worden waren, nahm die Polizei einen 31-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Bereits wenige Stunden nach einem Zeugenaufruf erhielten die Ermittler einen Hinweis auf den Mann mit rumänischer Staatsangehörigkeit, vermelden Agenturen unter Berufung auf die Polizei. So habe sich ein Autobesitzer gemeldet, dessen Motorhaube mit einem Hakenkreuz beschmiert war. Sie fanden sich auch auf Briefkästen und Hauswänden.
Kurzschlussreaktion nach Ärger im Job?
Demnach suchten Beamte den Mann im Stadtteil Lamboy zu Hause auf und nahmen ihn vorläufig fest. Der 31-Jährige war alkoholisiert, ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,2 Promille an. Nach ersten Erkenntnissen stammt das verwendete Blut möglicherweise von dem Festgenommenen selbst.
Laut Polizei könnte die Tat im Zusammenhang mit einem Vorfall im beruflichen Umfeld des Mannes stehen und eine Kurzschlussreaktion gewesen sein. Der Tatverdächtige soll nach den polizeilichen Maßnahmen in eine psychiatrische Fachklinik gebracht werden. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern an.
Zunächst war unklar, worum es sich bei der rötlichen Flüssigkeit handelte. Ein spezieller Vortest wies dann auf Blut hin. Von wem es stammte, blieb anfangs ebenfalls im Dunkeln. Verletzte Personen waren der Polizei in dem Zusammenhang bis dato nicht bekannt geworden. Daraufhin bat die Polizei um Hinweise und nahm Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf.
Polizeipräsident lobt Ermittler
Südosthessens Polizeipräsident Daniel Muth war voll des Lobes: „Ich bin stolz auf die engagierte und schnelle Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen. Bereits wenige Stunden nach dem Zeugenaufruf ist es uns gelungen, den Tatverdächtigen zu identifizieren und vorläufig festzunehmen. Dieses Ergebnis zeigt, wie gut unsere Polizeiarbeit funktioniert und wie entscheidend aufmerksame Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern sein können.“
Mit Material von Nachrichtenagenturen
Nach einem zweijährigen Volontariat arbeitet Oliver Signus seit mehr als 30 Jahren als Redakteur. Seit 2022 schreibt er für Epoch Times. Dabei ist die vielschichtige, abwechslungsreiche Arbeit das tägliche Salz in der Suppe. Als Schwerpunkte haben sich die brisanten Themen unserer Zeit wie das World Economic Forum (WEF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) herauskristallisiert.
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