„Marsch für das Leben“ in Berlin – Bischof: „Das Leben ein Geschenk Gottes“

Epoch Times19. September 2020 Aktualisiert: 19. September 2020 17:02
In Deutschland findet zum 16. Mal der "Marsch für das Leben" statt. In einem Grußwort dankt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz für das ungebrochene Engagement zum Lebensschutz.

Am Samstag findet in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt. Der Bundesverband Lebensrecht e. V. ruft dabei zum Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod auf.

Die Kundgebung richtet sich unter anderem gegen Abtreibungen und aktive Sterbehilfe und beginnt beim Brandenburger Tor, erklärt der veranstaltende Bundesverband Lebensrecht (BVL), ein Zusammenschluss von zwölf Organisationen, auf seiner Homepage. Demnach folgt ein Demonstrationszug von bis zu drei Kilometern Länge, der mit einem ökumenischen Gottesdienst endet. Die Andacht wird vom katholischen Berliner Erzbischof Heiner Koch und dem koptischen Bischof Anba Damian geleitet, wie die Veranstalter ankündigen.

Bischof dankt für Engagement zum Lebensschutz

In einem Grußwort dankt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, für das ungebrochene Engagement zum Lebensschutz. „Die Corona-Pandemie führt uns eindringlich vor Augen, wie verwundbar und schutzbedürftig der Mensch ist. Das Erleben der Zerbrechlichkeit des eigenen Daseins motiviert viele Menschen zu einer neuen Solidarität gegenüber älteren und kranken Mitmenschen. Weltweit setzen sich Ärzte und Pflegekräfte, aber auch Seelsorgerinnen und Seelsorger, einem gesundheitlichen Risiko aus, um den Kranken zu helfen. Sie alle verdienen unsere aufrichtige Anerkennung. Durch ihren Einsatz kann uns bewusster werden, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist, das nie seinen Wert verliert und um das es sich zu kämpfen lohnt“, so Bischof Bätzing.

„Das Leben behält in jeder Situation seinen Sinn“

Mit Blick auf die Debatte um autonomes Sterben sähen Christen die menschenwürdige Antwort auf Krankheit und Leid darin, einander beizustehen, physische wie seelische Schmerzen zu lindern und vor allem bei Angst und Einsamkeit den Trost Gottes zuzusprechen. „Das Leben behält in jeder Situation – auch in scheinbarer Ausweglosigkeit – seinen Sinn durch die Gewissheit, dass Gott es in seiner Hand hält und es von der Dunkelheit zum Licht führen will“, so Bischof Bätzing.

Die Demonstration für den Schutz des Lebens und findet zum 16. Mal statt. Die Teilnehmer sind aufgerufen, Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Zudem soll ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter mehr als 8.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland. (so/pm)



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