Weihnachtsaktion

Weihnachtsangebot:
Verschenken Sie 6 Monate für 59 €

The Epoch Times The Epoch Times

Kein Abo

Läuft automatisch aus.

Angela MerkelFoto: ADAM BERRY/AFP/Getty Images

Merkel betont bei Integrationsgipfel: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Epoch Times13. Juni 2018
Zum Auftakt des zehnten Integrationsgipfels im Kanzleramt hat die Kanzlerin die "Grundlagen des Zusammenlebens" in Deutschland betont. Sie betonte auch: "Die Würde des Menschen ist unantastbar".

Zum Auftakt des zehnten Integrationsgipfels im Kanzleramt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die „Grundlagen des Zusammenlebens“ in Deutschland betont.

Dazu gehöre an zentrale Stelle der in Artikel 1 des Grundgesetzes festgeschriebene Grundsatz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sagte Merkel am Mittwoch. Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus dürften in der deutschen Gesellschaft keinen Platz haben.

„Leider sind sie Realität“, fügte Merkel hinzu. „Damit müssen wir uns gemeinsam auseinandersetzen.“ Die Kanzlerin nannte zudem die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sowie die gleichen Chancen bei Bildung und sozialem Aufstieg als Grundlagen des Zusammenlebens.

An dem Gipfel nehmen neben Vertretern von Migrantenverbänden auch Repräsentanten von Bund und Ländern teil. Ziel der regelmäßigen Treffen ist es, mit den Betroffenen über Fragen der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu diskutieren.

Innenminister Horst Seehofer (CSU) hatte seine Teilnahme abgesagt. Als Grund nannte er die Teilnahme der türkischstämmigen Journalistin Ferda Ataman, die in einem Zeitungsartikel geschrieben hatte, „Politiker, die derzeit über Heimat reden, suchen in der Regel eine Antwort auf die grassierende ‚Fremdenangst‘.“

Das sei brandgefährlich, heißt es in dem Text weiter. „Denn in diesem Kontext kann Heimat nur bedeuten, dass es um Blut und Boden geht.“ Seehofer, der Minister für Inneres und Heimat ist, fühlte seine Politik dadurch mit dem Heimatbegriff der Nationalsozialisten in Verbindung gebracht, wie er am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion