Merkel: „Wir sind als reichstes Land in der moralischen Pflicht“ – Ist das die Wahrheit?

Von 30. September 2018 Aktualisiert: 1. Oktober 2018 13:35
Wie hält die Kanzlerin es mit der Wahrheitsmoral; sind die Deutschen wirklich reicher? Eine Analyse der wahren finanziellen Verhältnisse in Europa.

Die Kanzlerin wird nicht müde, ihre desaströse Einwanderungspolitik zu rechtfertigen und sogar fortzusetzen. Zwei Millionen Bevölkerungszuwachs innerhalb von fünf Jahren reichen ihr anscheinend nicht.

Zwar tingelt sie durch afrikanische Auswanderungsländer und will die europäischen Nachbarn verpflichten, es Deutschland gleichzutun und ihre Grenzen für „Menschen aus aller Welt“ offen zu halten. Aber das sind nur bekannte Show-Einlagen.

Das zeigt sich auch daran, dass sich weiterhin tausende Migranten aus der Türkei mit natürlichem und politischem Rückenwind nach Lesbos treiben lassen. Ihre Abrede mit Erdogan ist das Papier nicht wert, auf dem sie vielleicht festgehalten wurde. Rechtfertigen tut sie ihre Politik der offenen Arme mit einem „wer sonst soll sich das leisten können, wenn nicht wir Deutschen“.

Meine Gegenfrage: Wie lange können wir uns die Ignoranz der Regierungs-Chefin noch leisten?

Denn wir sind weit davon entfernt, vermögender zu sein als die europäischen Länder, welche die Weltenbummler auf dem Weg nach Deutschland durchstreifen.

Hier einige Fakten – die nicht lügen, wie die Verantwortlichen an der Spitze unseres Landes:

Für den „Wohlstand“ eines Landes sind zwei Größen maßgebend, zuerst einmal das Einkommen und davon die Bruttolöhne und -Gehälter. In diesem Punkt sieht es nicht gut aus, denn wir stehen nach der Schweiz und den Ländern Dänemark, Luxemburg, Irland, Schweden, Niederlande, England an achter Stelle. Netto sieht es noch schlechter aus, weil wir in Deutschland hohe Abzüge haben, oft über 50 Prozent. Doch das spielt für das Thema Migration keine große Rolle, weil wohl die wenigsten zum Arbeiten herkommen.

Die zweite Größe des Wohlstandes ist das Vermögen, bestehend aus Geld- und Sachvermögen. Beim Butto-Geldvermögen liegen wir mit 73.670 EUR nur auf dem 14. Platz in Europa, netto mit 52.390 EUR an 10. Stelle. Hinter den Durchreiseländern Italien, Frankreich und Österreich.

Der Grund für das schlechte Abschneiden ist auch das traditionelle Sparbuch. Die lukrativere Aktienanlage wird u.a. den Ölstaaten überlassen, die vom Verkauf ihrer schwarzen Ware nicht genug bekommen.

Beim Sachvermögen sieht es für die Bevölkerung trostlos aus. Dass der Firmenbesitz in den Händen weniger konzentriert ist, unterscheidet uns nicht von anderen Ländern, das liegt in der Natur der Sache.

Aber während die europäischen Bürger weit überwiegend in den eigenen vier Wänden wohnen, haben die Hälfte der Deutschen kein Wohneigentum.

Noch schlechter sieht es beim Grundbesitz aus, was neben der schlechten Quote beim Wohneigentum der Hauptgrund dafür ist, dass wir Deutschen nahezu die „Unvermögendsten“ in Europa sind. Ich meine mit Unvermögen ausnahmsweise nicht die Kanzlerin

Anders als uns von höchster Stelle und eben dieser Kanzlerin suggeriert wird, ist Deutschland nicht einmal europäisches Mittelmaß, was das Vermögen der privaten Haushalte betrifft.

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Am vermögendsten der durchwanderten Südländer Europas sind die Mittelmeerinseln Zypern und Malta. Dann kommen die „Olivenstaaten“ Portugal, Spanien und Italien. Deutschland liegt unter dem europäischen Durchschnitt.

Ein guter Maßstab für den Ländervergleich ist das Finanzvermögen der Bundesbürger, gemessen am Bruttoinlandsprodukt BIP. Während der EU-Schnitt bei rund 230 Prozent liegt, beträgt er in Deutschland nur etwa 180 Prozent. Auch wenn man die jeweiligen Schulden der Haushalte berücksichtigt, ergibt sich kein anderes Ergebnis.

Am vermögendsten sind die Benelux-Länder, Schweden und Dänemark, aber auch Großbritannien. Und diese haben sich entschlossen, es zu bleiben. Der Hauptgrund für den Brexit war die Migrationspolitik von Merkels EU. Auch die liberalen Schweden und Dänen machen die Schotten dicht. Und selbst Frankreich, das im Vergleich des Finanzvermögens weit vor Deutschland liegt, ist nicht mehr bereit, sich von Merkel herumkommandieren zu lassen, egal wie viele Begrüßungsküsschen investiert werden.

Warum zieht es dann die meisten Migranten nach Deutschland und nicht in die reicheren Länder? Das liegt einmal daran, dass meist schon deren Verwandte hier sind, Großfamilien bis hin zu ganzen Clans.

Der Hauptgrund aber ist, dass wir in einem Spitze sind: Die Leistungen für Migranten sind hier unvergleichlich großzügig. Auch im Asylrecht leisten wir uns mehr, als uns von der EU vorgeschrieben wird.

Aber das Füllhorn, der Krug geht so lange zum deutschen Brunnen, bis er ganz auseinander bricht. Dann sind vielleicht wir an der Reihe, uns als Armutsflüchtlinge auf den Weg zu machen.

Leider sind aktuelle Zahlen schwer zu bekommen, und wenn, in Dollarwerten. Vermutlich haben diese schon 2013 veröffentlichten Zahlen zu viel Unruhe ausgelöst. Mein Fazit:

Wir können uns eine weitere Einwanderung ebenso wenig leisten wie eine Frau Merkel als Kanzlerin.

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