Meuthen: Merkel vereinnahmt den Widerstand gegen Hitler für ihre Bürokraten-EU

Epoch Times21. Juli 2018 Aktualisiert: 21. Juli 2018 13:18
Am gestrigen Tag jährte sich das wohl bekannteste Attentat auf Adolf Hitler zum vierundsiebzigsten Mal. AfD-Politiker Jörg Meuthen kritisiert heute in einem FB-post Kanzlerin Angela Merkels Umgang mit dem denkwürdigen Tag.

Am gestrigen Tag jährte sich das wohl bekannteste Attentat auf Hitler zum vierundsiebzigsten Mal: Mutige, aufrechte Offiziere um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg zeigten der Welt, dass keineswegs das ganze Volk hinter den Verbrechern an der Spitze stand.

AfD-Politiker Jörg Meuthen kritisiert heute in einem FB-post, dass Kanzlerin Angela Merkel „ausgerechnet diesen mutigen Versuch, der blutrünstigen Schreckensherrschaft eines Wahnsinnigen ein Ende zu setzen“, für ihre eigene Politik vereinnahmt habe.

Auf ihrer Sommer-Pressekonferenz habe sie mit Blick auf jenen Jahrestag gesagt, dass sich jetzt entscheide, „ob wir wirklich aus der Geschichte gelernt haben.“ Damals hätten viele Menschen ihr Leben gelassen „für ein vereintes Europa.“

Meuthen kommentiert dazu:

Ein „vereintes Europa“ als Ziel der Verschwörung gegen Hitler?

Insbesondere ein „vereintes Europa“, wie es Merkel stets versteht, nämlich in Form einer bürokratischen, zutiefst freiheitsfeindlichen und zunehmend sozialistischen EU? Ja in Bälde sogar in Form eines Juncker-Merkel-Schulz-Kunstgebildes namens „Vereinigte Staaten von Europa“, in welchem es definitionsgemäß keine souveränen Nationalstaaten mehr geben kann?

Mit Verlaub, aber das ist schlicht absurd. Die letzten Worte Graf von Stauffenbergs, bevor er von Hitlers Schergen nachts im Bendlerblock erschossen wurde, lauteten nicht: „Es lebe die kommende Bürokraten-EU und die Abschaffung Deutschlands“, sondern:

„Es lebe das heilige Deutschland!“

Anscheinend ist dieser beeindruckende Satz, ausgerufen mit Blick in zahlreiche Gewehrläufe in der Erwartung des sicheren eigenen Todes, einer Frau Merkel immer noch nicht klar genug, denn sie deutet die Motivlage einfach um – und zwar in eine geistig-moralische Unterstützung jener zu allem entschlossenen Patrioten für ihre eigene, in zentralen Punkten zum Schaden Deutschlands betriebene EU-Politik.

Das ist ein zutiefst unwürdiger Umgang mit den vielen Opfern, die dieser Tag des Widerstands in der Folgezeit für die Verschwörer und ihre wehrlosen Familien mit sich brachte, und mehr noch: Es ist ein zutiefst unwürdiger Umgang mit dem Signal, welches die Attentäter trotz ihres bedauerlichen Scheiterns erfolgreich in die Welt sandten.

Das darf nicht unwidersprochen bleiben.

(mcd)

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.
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