München: Uni-Vergewaltiger Süleyman D. zu fast 7 Jahren Psychiatrie verurteilt – Studentin in WC-Kabine brutal überfallen

Von 31. Januar 2017 Aktualisiert: 14. Juli 2017 13:00
Als sich eine 25-jährige Studentin gerade auf der Damentoilette der Luwig-Maximilians-Universität (LMU) München befindet, öffnet ein Mann mit Gewalt die Kabinentür. Bereits entblößt steht er vor der jungen Frau, die Schlimmes ahnt. Tage später wird ein Verdächtiger gefasst, bei einem zweiten Versuch. Er gesteht. Nun wurde der 26-jährige Deutsch-Türke zu fast sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, in einer Psychiatrie.

„Max, 20 Jahre, Student der Mathematik, zweites Semester“, sagte der kräftige 1,80-Meter-Mann mit dem runden speckigen Gesicht in akzentfreiem Deutsch, als die 25-Jährige ihn während der Tat in ein Gespräch verwickelte. Rissige Lippen hatte er und trockene Haut. Der Mann musste etwa gleich alt gewesen sein, vielleicht etwas älter, als sie. Ihre Kräfte waren erschöpft, ihr noch nicht verheilter Arm erneut gebrochen.

Der Fall fand am 27. Januar, einem Freitag statt. Am darauffolgenden Montag wollte der Mann gegen 16 Uhr nach dem gleichen Muster zuschlagen. Zwei Studentinnen alarmierten unabhängig voneinander die Polizei, als sie bemerkten, dass ein Mann in der Damentoilette der Uni versuchte, in eine Kabine einzudringen. Hinter der Tür drückte eine 20-Jährige mit aller Kraft dagegen und schrie. Der Mann ließ daraufhin von seinem Opfer ab. Gegen 18 Uhr wurde er dank der detaillierten Personenbeschreibung einer Zeugin verhaftet.

Bei seiner Festnahme leistete der in München geborene Deutsch-Türke erheblichen Widerstand, schlug und schubste die Polizeibeamten, wie die „TZ“ berichtete. Später gestand Süleyman D. die Tat.

Sechs Jahre, neun Monate in Psychiatrie

Obwohl der Verteidiger des 26-Jährigen auf Freispruch wegen Schuldunfähigkeit plädierte, wollte dem das Gericht nicht nachkommen und blieb nur wenig unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die sieben Jahre und zehn Monate bei Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus wollte, .

Das Gericht verurteilte den Täter wegen schwerer Vergewaltigung, versuchter Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung. Zugleich wurde eine verminderte Schuldunfähigkeit zugestanden, so der „BR“.

Am Montag konnte ein Verdächtiger von der Polizei festgenommen worden. Er wurde von den Beamten aus „den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gegen 18 Uhr“ abgeführt, so eine Polizeisprecherin laut der „Augsburger Allgemeinen“.

Wie die „Bild“ schreibt, wurde er bei einem weiteren Versuch mit dieser Masche durchzukommen geschnappt und hat die Vergewaltigung der 25-jährigen Studentin am Freitag bereits gestanden. Der ebenfalls 25-Jährige sagte bei der Vernehmung aus, dass er „Student der Physik an der Technischen Universität“ sei. Eine Verifizierung durch die Polizei stehe aber noch aus, so ein Polizeisprecher.

Kabinentür gewaltsam geöffnet

Die Studentin befand sich zum Tatzeitpunkt beim Toilettengang in der Damentoilette im 2. OG der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Es ist Freitagnachmittag, der 27. Januar, 16 Uhr: Plötzlich wird die Kabinentür mit Gewalt geöffnet und ein unbekannter Mann steht vor der jungen Frau.

Ein bislang unbekannter Mann folgte ihr und öffnete mit Gewalt die Kabinentür, wobei er bereits seine Genitalien entblößt hatte. Er forderte von der 25-Jährigen sexuelle Handlungen und führte sie auch an ihr durch.“

(Polizei München)

Trotz ihres noch nicht verheilten Armbruchs wehrt sich die Studentin heftig gegen den Vergewaltiger. Mit letzter Kraft beißt sie ihn noch in die Hand, die sogleich blutet. Letztendlich kann sie den Täter aber nicht mehr abwehren.

Die junge Frau wird bei der Tat erheblich verletzt, erleidet Prellungen und Kratzwunden. Auch ihr Arm wird erneut gebrochen. Doch das sind nur die sichtbaren Verletzungen.

Eine Mitarbeiterin der LMU alarmiert die Polizei.

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