Muslimische Feiertage in Deutschland? – De Maizières Vorschlag stößt in eigenen Reihen auf Kritik

Epoch Times12. Oktober 2017 Aktualisiert: 13. Oktober 2017 17:49
De Maizière hatte sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wolfenbüttel offen gezeigt, in bestimmten Regionen Deutschlands muslimische Feiertage einzuführen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière stößt mit seiner Offenheit für die Einführung muslimischer Feiertage in der eigenen Partei auf Ablehnung. „Feiertage haben in Deutschland eine lange Tradition; für eine Änderung dieser gewachsenen Strukturen sehe ich keinen Bedarf“, sagte der niedersächsische CDU-Landeschef und Spitzenkandidat Bernd Althusmann.

De Maizière hatte sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wolfenbüttel offen gezeigt, in bestimmten Regionen Deutschlands muslimische Feiertage einzuführen.

Die Bildzeitung meldet heute:

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat de Maizières Äußerungen begrüßt.

Solche Feiertage wären integrationsfördernd, sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek. Er befürwortete auch de Maizières Einschränkung auf einzelne Regionen. Die Muslime hätten bereits klar gemacht, dass es ihnen nicht um einen arbeitsfreien Tag für alle gehe, sagte er.

(dpa/rls)

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