Nach skandalösen Vorfällen: Schwimmbäder verhängen Verbote für Migranten

Epoch Times26. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 20:53
Das Fehlverhalten männlicher Migranten in Badeanstalten gibt es nicht nur in Deutschland. Auch in Belgien und Österreich kam es zu sexuellen Belästigungen in Schwimmbädern. Der Bürgermeister einer belgischen Stadt will deshalb ein einmonatiges Schwimmverbot für männliche Migranten verhängen. Frauen und Kinder seien ausgenommen.

Immer wieder kommt es zu unangenehmen Zwischenfällen mit männlichen Migranten in Schwimmhallen verschiedener Städte: Von falscher Badebekleidung zu sexuellen Übergriffen auf Frauen bis hin zur Onanie im Whirlpool. 

Diese Vorkommnisse finden europaweit statt. Auch in Belgien. 

Weil sich Frauen wegen Belästigungen beschwert hatten, will der Bürgermeister der belgischen Küstenstadt Koksijde nun ein einmonatiges Schwimmbadverbot für männliche Flüchtlinge verhängen. Er habe dem Stadtrat diese Maßnahme vorgeschlagen, um die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen, sagte Marc Vanden Bussche, berichtet der "Tagesspiegel". 

"In der Zwischenzeit werden wir sie über unsere Lebensart informieren und ihnen die Regeln im Schwimmbad erklären", so der Bürgermeister. Die Flüchtlingskinder und deren Mütter sollen von dem Schwimmverbot nicht betroffen sein.

Es gibt auch Kritik an dem Vorhaben des Bürgermeisters. Der Minister für Migration, Theo Francken, meinte, dass es nicht klug sei "eine ganze Gruppe für die Regel-Übertretungen einzelner zu bestrafen", berichtet die Zeitung weiter. 

Auch in deutschen Schwimmbädern kam es zu zahlreichem Fehlverhalten männlicher Asylbewerber. 

Deshalb verhängte man im Hallenbad von Bornheim bei Bonn Mitte Januar kurzfristig ein Badeverbot für über 18-jährige Migranten. Die Stadt hatte ihnen den Zugang verboten, weil sich immer mehr Besucherinnen und Angestellte über sexuelle Belästigungen durch Männer aus einer nahen Asylbewerberunterkunft beschwert hätten, sagte Sozialdezernent Markus Schnapka.

Es kam auch zu zahlreichen eindeutigen Gesten und unsittlichen Anmachsprüche. Nach dem das Badeverbot verhängt wurde,  hagelte es heftige Kritik und das Verbot wurde wieder aufgehoben.

Die Stadt Burg in Sachsen-Anhalt ordnete in ihrer Schwimmhalle besondere Sicherheitsmaßnahmen für die Badegäste an. Anlass dazu seien zwei Vorfälle, bei denen es zur sexuellen Belästigung von Besucherinnen durch mutmaßliche Asylbewerber gekommen sei. Eine Mitarbeiterin hatte deshalb Anzeige erstattet, berichtet der "Tagesspiegel". 

Der Bürgermeister der Stadt Jörg Rehbaum (SPD) rief nun die Mitarbeiter der Schwimmhalle auf, in Zukunft auch kleinste Verstöße gegen die Benutzungsordnung anzuzeigen. In einer Mitteilung der Stadt heißt es, notfalls müssten mit Hilfe der Polizei Hausverbote durchgesetzt werden. Darüber hinaus prüfe die Stadt, eine Videoüberwachungsanlage im Eingangsbereich der Schwimmhalle anzubringen. 

Mit den Verhaltensregeln in verschiedenen Sprachen hätten Münchner Schwimmbäder gute Erfahrungen gemacht, so die Zeitung. Viele Hallenbäder hätten die Vorlage demnach bereits übernommen. Die Flyer und Plakate klären mit Texten und Zeichnungen, unter anderem darüber auf, dass den Anweisungen des Badepersonals gefolgt werden muss und Frauen weder verbal noch körperlich sexuell belästigt werden dürfen. (so) 

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