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Vor der Abgeordnetenhauswahl

Nächste Berliner Wahl: Eralp und Krach Spitzenkandidaten von Linken und SPD

In Berlin haben Linke und SPD ihre Spitzenkandidaten für die Wahl im Abgeordnetenhaus gewählt. Die Linke bestätigte Elif Eralp als Kandidatin, die SPD Steffen Krach. Für die AfD geht Kerstin Brinker in die Wahl. CDU und Grüne haben ihre Kandidaten noch nicht bestätigt.

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Das Rote Rathaus in Berlin – Sitz des regierenden Bürgermeisters.

Foto: VvoeVale/iStock

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Zehn Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben Linke und SPD offiziell ihre Spitzenkandidaten gewählt. Die Linke bestätigte am Samstag die stellvertretende Parteivorsitzende Elif Eralp als Kandidatin, die SPD den ehemaligen Staatssekretär Steffen Krach.
Die AfD hatte bereits im Oktober Landeschefin Kerstin Brinker gewählt. Bei CDU und Grünen steht die Bestätigung durch die Delegierten noch aus, die Spitzenkandidaten sind aber auch dort bereits bekannt.

Gewählt wird am 20. September

Die 44-jährige Eralp wurde bei einem Parteitag im Bezirk Lichtenberg gekürt. Eine große Mehrheit der Delegierten stimmte für einen entsprechenden Antrag. „Elif Eralp ist unser Angebot an die Berlinerinnen und Berliner für das Amt als Regierende Bürgermeisterin unserer Stadt“, heißt es darin.
Die SPD-Delegierten stimmten beim Parteitag in Friedrichshain-Kreuzberg per Handzeichen für Krach, Gegenstimmen oder Enthaltungen gab es keine. Der 46-Jährige war bis 2021 Staatssekretär in Berlin und ist derzeit Präsident des Kommunalverbands Region Hannover.
Die Wahl zum Abgeordnetenhaus findet am 20. September 2026 zeitgleich mit der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern statt. Die jüngste Umfrage des Instituts Infratest dimap vom Juni sah die CDU mit 23 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Linkspartei, SPD, AfD und Grünen.
Die CDU wird voraussichtlich wieder mit dem amtierenden Regierenden Bürgermeister Kai Wegner als Spitzenkandidat in die Wahl ziehen, die Grünen wollen Fraktionschef Werner Graf als Spitzenkandidaten ins Rennen schicken. Die FDP und das BSW erreichten in der jüngsten Umfrage weniger als fünf Prozent. (afp/ks)

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