Nahles „nicht per se“ gegen dritten Punkt bei Mütterrente

Epoch Times19. Dezember 2016 Aktualisiert: 19. Dezember 2016 8:16

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat sich offen für einen dritten Punkt in der Mütterrente für ältere Frauen gezeigt. „Ich lehne einen dritten Mütterrentenpunkt nicht per se ab, aber eine Finanzierung aus Beitragsmitteln“, sagte Nahles der „Rheinischen Post“ (Montag). Zur Finanzierung der 6,7 Milliarden Euro für die Verbesserungen der Mütterrente in 2014 würden nur zwei Milliarden aus Steuermitteln aufgebracht, obwohl die Anerkennung dieser Leistung eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, so Nahles.

„Diejenigen, die mehr Mütterrente fordern, beklagen auf der anderen Seite steigende Beiträge, das ist unredlich.“ Man müsse sich entscheiden, „was man will“, sagte Nahles. „Sechs Milliarden Euro entsprechen einem Beitragspunkt.“ Die Mütterrente beinhaltet die Einführung der rentenrechtlichen Anerkennung eines zusätzlichen Jahres als Kindererziehungszeit bei Müttern oder Vätern vor 1992 geborener Kinder. Damit soll der Unterschied zu Eltern ab 1992 geborener Kinder verkleinert werden. (dts)

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