Neue Gewaltexzesse durch Migranten in Cottbus – Stadt reagiert mit Ansage an die Täter

Von 3. Januar 2019 Aktualisiert: 3. Januar 2019 13:04
In der Silvesternacht ist es nach Polizeiangaben im brandenburgischen Cottbus wieder zu erheblichen Gewalttaten durch nichtdeutsche Tatverdächtige gekommen. Medien und Twitter-Nutzer nehmen nun Anstoß an einer Erklärung der Stadtverwaltung.

Der „Welt“ zufolge sind Vorfälle in Cottbus einmal mehr Anlass zu „Empörung“. Nach einer Messerattacke auf einen 28-Jährigen, der zuvor versucht haben soll, einen Streit zu schlichten, musste dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er befindet sich jedoch Berichten zufolge außer Lebensgefahr. Der Polizeidirektion Süd zufolge fahnden die Einsatzkräfte nach einem noch unbekannten Täter nichtdeutscher Herkunft.

Die Empörung, von der die „Welt“ schreibt, richtet sich jedoch nicht vorrangig gegen den mutmaßlichen Täter oder die generelle Entwicklung im Bereich von Gewalttaten unter Verwendung von Messern in Deutschland seit dem Spätsommer 2015, sondern gegen eine Erklärung der Stadt Cottbus zu dem Vorfall. Diese, so meinen nicht näher charakterisierte Twitter-Nutzer, weise eine „Nähe zu rechtspopulistischen und neonazistischen Positionen“ auf.

Wörtlich heißt es in der angeblich „neonazistischen“ Äußerung der Stadt wie folgt:

Sollte der oder die Täter hier noch ein Gastrecht genießen und kein unbeschriebenes Blatt sein, werden wir nicht zögern, ihm oder ihnen klarzumachen, dass er oder sie ein Ticket in die Heimat zu lösen haben. […] Wir lassen unsere Stadt nicht durch Typen beschädigen, die sich nicht benehmen können und denken, Konflikte auf diese Art lösen zu können.“

Nicht die einzige schwere Gewalttat in der Silvesternacht

Stadtsprecher Jan Gloßmann bezeichnet auf Nachfrage von Medien diese Wortwahl als „sicherlich drastisch“, aber inhaltlich entspreche die Aussage der Linie, die von der Stadt auch bislang vertreten worden wäre. Bereits im vergangenen Jahr seien wegen Straftaten gegen Deutsche verurteilte Ausländer abgeschoben beziehungsweise aus der Stadt gewiesen worden.

Bereits zu Beginn des Vorjahres war es zu mehreren Demonstrationen in Cottbus mit teilweise mehreren tausend Teilnehmern gekommen, nachdem Messerangriffe auf Passanten und Gewaltexzesse unter Beteiligung von Zuwanderern das Sicherheitsempfinden der Bürger zunehmend belastet hatten.

Kurz nach Mitternacht war es zum Jahreswechsel in Cottbus außerdem noch zu einem weiteren Gewaltausbruch gekommen. Aus einer Gruppe von Ausländern soll einen Böller geworfen worden sein, der bei einem Deutschen, der zusammen mit drei Freunden in der Nähe ebenfalls den Jahreswechsel begangen hatte, ein Knalltrauma verursachte.

Bereits im Vorjahr Zuzugsstopp verhängt

Als die Geschädigten die Gruppe darob zur Rede stellten, sollen die Ausländer nach bisherigen Ermittlungsergebnissen Verstärkung geholt und die vier Deutschen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren mit Fäusten geschlagen und auch getreten haben. Einem 20-Jährigen sei auch noch der Rucksack geraubt worden, ehe die Täter unerkannt flüchteten. Die Opfer mussten ambulant versorgt werden.

Rückendeckung erhielt die Stadt durch die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Birgit Bessin. Diese sprach von „schrecklichen Gewaltexzessen“ in Cottbus und erklärte, Flüchtlinge, die Straftaten begingen, müssten das Land verlassen. Im Januar des Vorjahres hatte die brandenburgische Stadt einen Zuzugsstopp für Migranten verhängt."



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