„Nicht mehr konservativ genug“: CDU-Ortsverband verlässt wegen Kramp-Karrenbauer geschlossen die Partei

Epoch Times25. Dezember 2018 Aktualisiert: 26. Dezember 2018 10:55
Wegen der Wahl der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer ist ein ganzer CDU-Stadtverband aus der Partei ausgetreten.

Auch nach dem Abgang der ehemaligen CDU-Chefin und Noch-Kanzlerin Angela Merkel kommt die Partei nicht zur Ruhe.

Wie „Tag24“ am Wochenende berichtete, ist ein ganzer CDU-Stadtverband geschlossen aus der Partei ausgetreten. Der Grund: Die Wahl der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer.

Die CDUler sind demnach zur Konkurrenz – den Freien Wählern – gewechselt.

Die CDU-Mitglieder in Brandis bei Leipzig hätten das geschlossen entschieden, sagte der dortige Ex-CDU-Chef Alexander Busch zur Zeitung:

In den Freien Wählern finden wir für uns das bürgerlich-wertkonservative Grundgerüst, was wir vor einigen Jahren bei der CDU verloren haben. Die CDU ist uns nicht mehr konservativ genug.“

Es gehe allerdings nur um eine „Handvoll“ Mitglieder, so Georg-Ludwig von Breitennbuch, CDU-Chef im Landkreis Leipzig. Er und auch die CDU-Landesspitze hätten von dem Vorhaben nichts gewusst.

Ludwig von Breitennbuch zeigte sich enttäuscht, dass die Mitglieder nicht vorher das Gespräch gesucht hätten. Auf Nachfrage sei dem CDU-Chef der Schritt seiner Kollegen zum Austritt mit der Wahl der neuen CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer begründet worden. (so)

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