„Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“: Respektlosigkeiten und Gewalt – vorwiegend durch junge Muslime

Epoch Times7. Oktober 2015 Aktualisiert: 7. Oktober 2015 20:13
Die Frühdienste sind am leichtesten, weil die problematische Klientel meistens lange schläft, die Spätdienste werden aufreibender, und am schlimmsten ist es nachts, insbesondere an den Wochenenden. ("Die Welt")
Foto: JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images
Respektlosigkeiten und Gewalt gehen vorwiegend von jungen Muslimen aus - 224 Seiten aus dem Alltag deutscher PolizistenRespektlosigkeiten und Gewalt gehen vorwiegend von jungen Muslimen aus – 224 Seiten aus dem Alltag deutscher PolizistenFoto: Piper Verlag GmbH

Tanja Kambouri ist Polizistin in Deutschland. Vor zwei Tagen veröffentlichte sie ihr Buch „Deutschland im Blaulicht – Notruf einer Polizistin“ im Piper-Verlag. Doch die junge Frau aus Bochum ist auch Migrantin, ihre Eltern kommen aus Griechenland, sie hat Verwandschaft in Bulgarien, ihre beste Freundin ist Türkin.

Von klein auf wächst sie mit Kindern aus unterschiedlichen Nationen auf. Wie viele andere ausländische Familien hat sich auch ihre Familie in Deutschland integriert, die Sprache gelernt, an die Gesetze gehalten, am gesellschaftlichen Leben teilgenommen und mit Deutschen Freundschaften geschlossen. Dabei hat sie aber ihre eigenen Wurzeln und die griechische Kultur nicht vergessen.

Integration als Voraussetzung für ein friedliches Miteinander

Eine demokratische Gesellschaft bietet viele Möglichkeiten, die Menschen, die Sprache und die Kultur in dem Land, in dem man fortan leben möchte kennenzulernen. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk weist Frau Kambouri auf die Folgen fehlender Integration hin: „Die, die unser Land nicht kennen, die müssen wirklich unsere Gesetze, unsere Werte, unsere Normen, die wir haben, kennen lernen und auch nach diesen leben und sie akzeptieren. Tun sie das nicht, werden wir weitere Parallelgesellschaften haben.“ Und diese Trennung spürt und hört die südländisch aussehende Polizistin öfters, fast hauptsächlich aber von muslimischen Migranten, die sie vermeintlich für eine Türkin, Libanesin oder Marokkanerin halten: „Du bist doch eine von uns“, zitiert die DWN aus ihrem Buch, was soviel bedeutet wie "Du gehörst doch nicht zu denen". Manche halten sie dann für eine Verräterin, weil sie für Recht und Ordnung eintritt und nicht die Kriminalität der Mit-Migranten deckt.

Dabei ist es für Menschen, die ein gewisses Maß an Kultur, Moral und Menschlichkeit besitzen ganz einfach. Gern teilt Tania Kambouri ihr Erfolgsrezept mit anderen: „Die Sprache zu lernen ist ganz, ganz wichtig, und die hiesigen Werte zu beachten. Man soll trotzdem Grieche bleiben oder die Kultur, die einen prägt, aber trotzdem muss man nach den Regeln in diesem Land leben.“

Kurzum gesagt, man kann nicht machen was man will. Doch das kann man auch nicht in der Türkei, im Libanon, Tunesien oder in Marokko. Dann wird also der kulturelle und ethnische Unterschied eher als Ausrede verwendet, um sich nicht an Gesetze zu halten und Geld auf die leichte und kriminelle Art zu bekommen, während andere im Schweiße ihres Angesichts die Familie auf ehrliche Weise ernähren. Allerdings hat eine gescheiterte Integration nur zum Teil mit der Herkunft, mehr aber noch mit der Person selbst zu tun: „Die meisten Migranten sind hier vorbildlich integriert. Ganz wenige sind es nicht, und diese Probleme müssen angesprochen werden. Es kann nicht sein, dass wir diese Probleme verheimlichen“, so Kambouri.

Werte und Moral contra archaische Familienstrukturen und Gewalt

Die Polizistin weist auf fehlenden Respekt gegenüber den Beamten im Einsatz hin, wenn Migranten in Gruppen auftreten, auf Beleidigungen, Rempeleien und ständige Provokationen, die schnell in Gewalt eskalieren können. Im DLF-Interview verweist die Polizistin auf ihre Erfahrungen als weibliche Beamte auf deutschen Straßen hin: „Der kulturelle Hintergrund prägt ja auch, was für Werte, was für Moralvorstellungen hat ein Mensch. Viele muslimische junge Männer wachsen ja auch in archaischen Familienstrukturen auf, wo Gewalt herrscht, wo die Frau nicht gleichberechtigt ist unter anderem. Und da, wo es wichtig ist, den kulturellen Hintergrund zu erwähnen, das sollten wir es auch tun, beispielsweise bei einer Straftat.“

Doch die Straftäter kommen nicht nur aus muslimischen Migrantenfamilien. Es gibt mehr als genug deutsche Ganoven. Auch unter der Gruppe der Migranten gibt es Kriminelle, die aus Osteuropa kommen oder aus Südeuropa, wie Spanien, Italien und Griechenland, doch „die Masse sind mittlerweile in den letzten Jahren die Männer aus muslimisch geprägten Ländern“, erklärt Frau Kambouri. 

Doch scheint es, dass oftmals durch Anweisung von oben die ethnische Herkunft der Straftäter verwischt wird. Es ist keine zwei Wochen her, da erwähnte die islamkritische Bürgerbewegung „Pegida“ eine spezielle Sonderkommission der Polizei für Straftaten von Asyl-Bewerbern, deren Aufgabe nicht die Aufdeckung solcher Taten sei, sondern die „Anonymisierung“ der Herkunft der Straftäter innerhalb von 24 Stunden, um sie der Statistik zu entziehen. Die Quellen dieser brisanten Information wurden mit der Polizei selbst angegeben, inoffiziell versteht sich. Warum aber sollten die höheren Polizeiorgane, Politik und Justiz ein Interesse daran haben, eine exakte Kriminalstatistik zur ethnischen und eventuell sogar religiös motivierten Zusammensetzung der gesamtdeutschen Straftaten zu verhindern?

Polizei in Not – kaum Rückhalt bei Justiz und Politik

Noch haben wir eine Polizei, die mehrheitlich versucht mit den Leuten zu reden, noch haben wir keine Zustände wie in den USA. Doch wie lange können und wollen sich die Polizisten auf den Straßen Deutschlands diese Zustände noch gefallen lassen? Wie lange werden sie Leib und Leben einsetzen, um dann zu sehen, dass die Justiz die Leute wieder laufen lässt? Werden sie irgendwann die Arbeit niederlegen oder werden sie zunehmend radikaler im Selbstschutz? Was passiert, wenn sie von der Justiz und Politik in der Not im Stich gelassen werden?

Der aktuelle Zustroms an Migranten, die zumeist in vorprogrammierte soziale Situationen abgleiten werden, die oft traumatische Erfahrungen und teils psychische Probleme aus grauenvollen Erlebnissen mit sich tragen oder auch der Zustrom großer Massen gegeneinander verfeindeter Ethnien, werden unsere Straßen nicht sicherer machen.

Frau Kambouri schreibt in ihrem Buch, dass sich viele Polizisten bei „Lappalien“ zurückhalten würden, vor allem angesichts von Migrantengruppen und Großfamilien, weil sich diese schnell zu handfesten Auseinandersetzungen ausweiten könnten. Dann müssen sie später dem Richter Rede und Antwort stehen, warum Beamte und Bürger verletzt worden seien. Denn plötzlich sind diejenigen, die gar nicht zu Deutschland gehören wollen „Bürger“ und fordern alle Rechte eines solchen ein.

Doch diese Zurückhaltung wird oft als Schwäche ausgelegt, mit der Folge: „Dass die Respektlosigkeit zunimmt, dass die Gewalt zunimmt gegenüber Polizei, gegenüber dem normalen Bürger und auch für die Polizei. Wir verlieren immer mehr und mehr die Hoheit auf der Straße“, so Tania Kambouri im DLF. Da kann sich schon Verzweiflung breit machen: „Es kann nicht sein, dass die Straftäter immer weiter die Akte auffüllen, uns körperlich verletzen, beleidigen, was auch immer, und keine Sanktion erfahren. Viele Verfahren werden eingestellt oder auf Bewährung freigesetzt oder was auch immer. Ja, es ist ein Witz, was da vor Gericht mittlerweile passiert.

Multikulti: Kein surreal-sozialistischer Freudentanz

Mittlerweile ist die Justiz bei Straftätern mit Migrationshintergrund vorsichtiger geworden. Möglicherweise ist der Druck aus gewissen Politikerkreisen oder einer manchmal gleichgeschaltet anmutenden Presselandschaft auch nicht gering. Muss man doch inzwischen realistisch betrachten, dass für manche gerade eine schöne bunte Welt zusammenbricht, in der alle friedlich miteinander singen, lachen und tanzen. „Multikulti birgt aber nun mal auch viele Risiken und wenig sozialromantische Wahrheiten: Kulturelle Prägungen, religiöse Überzeugungen, überkommene Traditionen sind manchmal einfach nicht miteinander vereinbar. Das ist kein Rechtspopulismus, sondern gesunder Menschenverstand“, zitiert „Die Welt“ aus Kambouris Buch.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Und sie weiß, von was sie spricht. Denn heute heiße es nicht mehr „Muslime“, sondern „Menschen aus muslimisch geprägten Ländern“. Auch das Wort Ausländer sei nicht mehr erwünscht, vielleicht Menschen mit Migrationshintergrund, so wie „früher das böse Wort Zigeuner, Sinti und Roma“, so Kabouri. Das erinnert irgendwie an Worthülsen wie „Farbige“, wobei man sich fragen muss, ob das nicht auch eine schlimme Beleidigung für einen Afrikaner darstellen mag. Doch vielleicht ist "Afrikaner" inzwischen auch ein verpöntes Wort, sagen wir besser Menschen mit kontinentalafrikanischem Hintergrund.

„Wir reden mit den Bürgern lange, wir erklären, warum wir sie angehalten haben, damit sie nicht sagen, okay, Du hältst mich wieder an, nur weil ich Ausländer bin.“ Doch: „Viele wollen es mittlerweile nicht verstehen und akzeptieren, dass die Polizei jemanden kontrolliert“, berichtet die junge Polizistin mit griechischen Wurzeln vom Alltag auf der Straße.

Der "Schuld"-Joker wird bei Bedarf gezogen

Und immer wieder geht es um Schuld. Das ist der ultimative Joker, mit dem Kriminalität verdeckt und gesunder Patriotismus und kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollen. Dann soll man gefälligst den Kopf hängen lassen und reumütig nach Hause gehen, um Selbstkritik zu üben, wie in den guten alten Mao-Zeiten. „Ich denke, der Zweite Weltkrieg wird schon eine große Rolle spielen. Viele Migranten werfen uns ja auch immer wieder vor, dass wir Nazis sind, nur weil wir sie anhalten, und normale Bürger, die auch tätig werden und auch mal den Mund aufmachen, werden sofort als Nazis diffamiert. Ich denke, das ist die Vorgeschichte, die Deutschland eben hat“, antwortet Tania Kambouri auf die DLF-Frage, warum es in Deutschland so schwierig sei, über diese Probleme zu reden. 

Letztendlich stellt sich aber die entscheidende Frage, warum sich manche Migranten nicht integrieren wollen. Was ist das Ziel ihres Kommens, wenn sie hier gar nicht mit der deutschen Bevölkerung zusammen leben wollen? Der ehemalige Bürgermeister des Berliner Brennpunkt-Bezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky, hätte vielleicht eine Antwort parat. Die Zeitung „Der Westen“ zitiert eine Aussage Buschkowskys in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ vom Dienstag: „Als jemand, der Jahrzehnte in einem sozialen Brennpunkt lebt, kann ich Ihnen sagen: Natürlich herrscht da eine andere Werteordnung, natürlich herrscht da eine andere Sichtweise, und natürlich gibt es weite Teile der Migranten-Bevölkerung, die sagt: Das interessiert uns hier alles nicht, die Gesetze sind für die Deutschen.“ (sm)

https://youtube.com/watch?v=ilbjdPhQuaE