Nouripour: Haben Scharnierfunktion zwischen Partei und Regierung

Titelbild
Omid Nouripour.Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images
Epoch Times30. Januar 2022

Der designierte Grünen-Chef Omid Nouripour sieht sich und Co-Chefin Ricarda Lang nach ihrer Wahl als Scharnier zwischen Partei und Regierung. „Die Ehrenamtlichen müssen wissen, warum hier Kompromisse gemacht worden sind – die wird es geben. Und die müssen wissen, wo es am Ende hingeht, was die langfristige Perspektive ist“, sagte er der ARD am Samstag.

„Und die Hauptamtlichen müssen ein offenes Ohr haben für die Belange, für die Empfindungen, für die Kritik, für die Impulse, für die Vorschläge der Ehrenamtlichen“, so Nouripour.

Es gehe darum, dass man als Regierung liefere. „Und da werden wir helfen müssen unseren Leuten in der Regierung, die einen riesigen Druck haben. Aber wir werden natürlich auch die Stimme der Partei sein, wo es darum geht, dass das eigene Profil nach vorne gestellt wird“, sagte er.

Bezüglich steigender Energiepreise drängte er auf einen sozialen Ausgleich statt eine Reduktion des Klimaschutzes. „Deshalb gibt es jetzt einen Heizkostenzuschuss. Das müssen wir jetzt gucken, dass wir so schnell wie möglich die EEG-Umlage abschaffen, damit so schnell wie möglich auch die Energiepreise ein Stückchen runtergehen“, so Nouripour.

Aber am Ende des Tages werde man sich von fossilen Energieträgern verabschieden. „Die einzige Antwort auf diese Energiepreise langfristig, ohne dass ich jetzt ausschweigen will, dass wir kurzfristige Maßnahmen brauchen, ist erneuerbare Ausnahmen. Was anderes hilft nicht“, so der designierte Grünen-Vorsitzende. (dts/red)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion