KölnFoto: Sascha Schuermann/Getty Images

Öffentliche Sex-Angriffe: Deutschland mit „taharrush gamea“ Phänomen konfrontiert

Epoch Times10. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 16:07
In arabischen Ländern ist das "taharrush gamea" Phänomen schon lange bekannt und ein großes Problem. Dabei geht es um gemeinschaftliche sexuelle Belästigungen von Frauen durch junge Männer in der Öffentlichkeit, besonders während großer Menschenansammlungen. Dies reiche bis hin zu Vergewaltigungen.

In Deutschland verbreitet sich ein neues Phänomen welches sich "taharrush gamea" nennt. Dies ist ein arabischer Ausdruck für die gemeinschaftliche sexuelle Belästigung von Frauen. Im Nahen Osten ist dieses Phänomen schon lange ein Problem und weit verbreitet, berichtet die "Welt am Sonntag". 

Jetzt nach den Übergriffen auf Hunderte Frauen in der Silversternacht in Köln will das Bundeskriminalamt (BKA) das Phänomen "taharrush gamea" aktiv bekämpfen. "Dazu werden kurzfristig die Fakten zu gleich gelagerten Vorfällen aus allen Bundesländern zusammentragen, um ein genaues Bild der Lage zu ermöglichen", teilte das BKA auf Anfrage der "Welt am Sonntag" mit. Demnach wurde das Vorgehen gegen diese Art von Kriminalität gemeinsam mit den Leitern der Kriminalpolizeien der Länder beschlossen. Auf dieser Basis sollen dann bundesweit "Bekämpfungsansätze" umgesetzt werden.

Mit dieser Ankündigung nimmt das BKA erstmals öffentlich Stellung zu den Vorfällen am Kölner Hauptbahnhof.

Das Bundeskriminalamt teilte dem Bericht zufolge mit, es nehme "die Ereignisse der Silvesternacht wie auch die damit verbundene Verunsicherung in der Bevölkerung sehr ernst". Das BKA kenne aus einigen arabischen Ländern das Phänomen der gemeinschaftlich begangenen sexuellen Belästigung von Frauen durch junge Männer in der Öffentlichkeit, besonders während großer Menschenansammlungen. Dies reiche bis hin zu Vergewaltigungen. Ein vergleichbares Phänomen sei in Deutschland bislang nicht bekannt.

Schon länger registriert das BKA das sogenannte Antanzen von Opfern. Diese Methode diene dazu, Taschen- und Trickdiebstähle zu verüben. "Bei den polizeilich bekannt gewordenen Tätern handelt es sich bisher mehrheitlich um junge nordafrikanische Männer", so das BKA zu "Welt". Die Straftäter würden hierbei zumeist in kleinen Gruppen vorgehen. (so) 


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