Özdemir kritisiert Klöckners „Plan A2“ in der Flüchtlingskrise

Epoch Times24. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:02

Grünen-Chef Cem Özdemir hat den „Plan A2“ von CDU-Vize Julia Klöckner zur nationalen Regulierung der Flüchtlingszahlen kritisiert. „Das ist schon eine obskure Form von Landtagswahlkampf, wenn Julia Klöckner bei sinkenden CDU-Umfragewerten in Rheinland-Pfalz gegen ihre eigene Unions-geführte Bundesregierung zu punkten versucht“, sagte Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „So kann man der Kanzlerin auch das Vertrauen entziehen.“

In einem Positionspapier, das mit „Plan A2“ überschrieben ist, schlägt Klöckner unter anderem die Einrichtung von „Grenzzentren“ an der deutsch-österreichischen Grenze vor. Dabei handelt es sich um Erstaufnahmeeinrichtungen, in denen Registrierung, Gesundheitsuntersuchungen und eine erste Prüfung des Asylantrags erfolgen sollen. Auch tagesaktuelle Flüchtlingskontingente schlägt Klöckner in ihrem „Plan A2“ vor.

(dts Nachrichtenagentur)

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