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Offener Ärztebrief an Karl Lauterbach: Überzogenheit verbietet sich

Epoch Times31. März 2021
Ärzte gehen mit einem Offenen Brief gegen Karl Lauterbach (SPD) und seine Äußerungen in den Medien vor. Sie fordern eine Trennung seiner Rollen als Arzt und Politiker.

Karl Lauterbach (SPD) steht für einen harten Kurs in der Corona-Politik und äußert sich häufig in den öffentlich-rechtlichen Medien. Der Widerstand der Ärzteschaft gegen seine präsente Rolle nimmt zu. Nun wenden sich Ärzte verschiedener Fachrichtungen in einem Offenen Brief gegen sein Vorgehen, hier der Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Dr. Lauterbach,

als Politiker der Regierungskoalition sind Sie prominenter Unterstützer von deren Corona-Politik. Immer wieder treten Sie mit extremen Meinungsbekundungen im Zusammenhang mit SARS-CoV2-Infektionen auf. Dabei nehmen Sie zumindest billigend in Kauf, in der Bevölkerung den Irrtum auszulösen, Ihre Äußerungen gründeten auf Ihrer ärztlichen Kompetenz oder auf ärztlicher Verpflichtung gegenüber dem Allgemeinwohl. Beispielhaft hierfür ist Ihr Tweet vom 26.3.21 (siehe Anlage):

„Viele 40-80 Jährige werden einen Moment der Unachtsamkeit mit dem Tod oder Invalidität bezahlen. Junge Männer werden von Sportlern zu Lungenkranken mit Potenzproblemen…“.

Wir Unterzeichner stellen klar, dass diese Äußerung von Ihnen, wie eine überwältigende Vielzahl zuvor

  1. dem medizinischen Kenntnisstand sowie
  2. der ärztlichen Berufserfahrung widerspricht und
  3. sich in derartig sinnentstellender Überzogenheit als Warnung eines Arztes an ratsuchende Menschen kategorisch verbietet.

Unbeschadet aller zulässigen Differenzen bei der Kommunikation des Kenntnisstandes gilt für Ärzte: primum non nocere. Es ist unsere grundlegende Berufspflicht, bei jeglichem Handeln gegenüber Patienten zusätzlichen Schaden für diese zu vermeiden.

Bei Ihren oben dargelegten Äußerungen überwiegt jedoch vor jedem Informationsgehalt das Schüren irrationaler und extremer Angst. Damit sind diese Äußerungen geeignet, einer Vielzahl von Menschen psychisch wie mittelbar somatisch schweren gesundheitlichen Schaden zuzufügen.

Wir fordern Sie daher höflich auf, Ihre politische Betätigung künftig für die Öffentlichkeit deutlich erkennbar von Ihrer Berufszulassung als Arzt zu trennen.

Unterzeichnet haben den Brief neben Dr. med. Paul Brandenburg (Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin Berlin) und Dr. med. Friedrich Pürner (MPH, Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen Aichach-Friedberg) weitere 35 Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet.

Karl Lauterbach: „Ich bin ein Homo politicus“

Der „Spiegel“ nannte Karl Lauterbach im Jahr 2004 einen „Einflüsterer“ von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD; 2002-2009). Ulla Schmidt war von 2013 bis 2017 Vizepräsidentin im Bundestag.

„Ich bin ein Homo politicus“, wird er vom „Spiegel“ zitiert. Und: „Wenn man als Wissenschaftler seine Ideen verwirklicht sehen will, dann muss man dafür ringen.“ Er stehe für die Idee des Netzwerkens: „Ich sehe mich in einem Netzwerk von Menschen, die politisch ähnlich denken wie ich“. Wer nicht in einem solchen Netzwerk arbeiten würde, habe keine Chance.

Lauterbach führte um das Jahr 2000 herum unter anderem im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durch. Er war auch beteiligt an einer Studie über den Cholesterinsenker Lipobay. Wegen tödlicher Zwischenfälle wurde Lipobay vom Hersteller Bayer 2001 vom Markt genommen, es gab Klagen von tausenden Betroffenen. (ks)



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