Offensive für mehr Erzieherinnen und Erzieher gestartet – „Der Kitaausbau ist gigantischer Jobmotor“

Epoch Times10. Juli 2017 Aktualisiert: 4. Oktober 2017 23:16
Trotz des bereits in den vergangenen Jahren vorgenommenen massiven Ausbaus müsse das Angebot an Kita-Plätzen quantitativ wie qualitativ weitergehen.

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung: Bund und Länder haben am Montag in Berlin eine Offensive für mehr Erzieherinnen und Erzieher gestartet. Ziel der Bund-Länder-Arbeitsgruppe ist zudem, die Arbeitsbedingungen dauerhaft zu verbessern und mehr Anerkennung für den Beruf zu erreichen. Die große Bedeutung ihrer Arbeit „spiegelt sich noch nicht entsprechend in Einkommen, Anerkennung und Aufstiegsmöglichkeiten der Erzieherinnen und Erzieher wider“, erklärte Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD).

Trotz des bereits in den vergangenen Jahren vorgenommenen massiven Ausbaus müsse das Angebot an Kita-Plätzen quantitativ wie qualitativ weitergehen. „Immer mehr Eltern fragen für immer mehr Kinder, immer früher und länger einen Platz in Kita oder Kindertagespflege nach“, so das Ministerium.

„Der Kitaausbau ist gigantischer Jobmotor“

An der Arbeitsgruppe nehmen Vertreter des Familienministeriums, des Arbeitsministeriums, der Jugend- und Familienministerkonferenz, der Arbeits- und Sozialministerkonferenz sowie der Kultusministerkonferenz teil.

Die Jugend- und Familienministerkonferenz hatte Mitte Mai den Beschluss „Frühe Bildung weiter entwickeln und finanziell sichern. Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz“ gefasst. Auf dessen Grundlage sollen Bund und Länder in der kommenden Legislaturperiode die Qualität der Kindertagesbetreuung spürbar verbessern. „Der Kitaausbau ist auch ein gigantischer Jobmotor, der für vergleichsweise sichere Arbeitsplätze sorgt“, erklärte Barley. (afp)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion