„Opfer Rot-Grüner Borniertheit“ – Hamburger Künstlerin protestiert gegen geplante Flüchtlingsunterkunft

Epoch Times14. Juni 2017 Aktualisiert: 14. Juni 2017 11:28
Auf etwas makabere Weise hat eine Hamburger Hobby-Künstlerin im Nobelstadtteil Eppendorf für Aufsehen gesorgt.

Der Kunst sind keine Grenzen gesetzt. Das hat sich auch eine Hobby-Künstlerin in Hamburg gedacht und am Samstag mit einer ungewöhnlichen Installation für Aufsehen gesorgt.

Wie „Focus“ berichtet, hat sie im Nobelstadtteil Eppendorf einen schwarzen Sarg auf einer Grünfläche platziert. Der Grund: Hier soll demnächst eine Flüchtlingsunterkunft entstehen.

Der Hamburger Senat will laut Focus die Flüchtlingsunterbringung auf die ganze Stadt verteilen,  bisher wurden die Flüchtlinge nur in ärmeren Stadtteilen untergebracht. Doch nun soll das Fußballfeld im Hamburger Nobelviertel Eppendorf dran glauben – 104 Flüchtlinge will man hier unterbringen.

Doch auch wenn es die kleinste Flüchtlingsunterkunft in Hamburg sein wird, regt sich doch heftiger Widerstand. Auf der Trauerschärpe des Sargs stand laut Focus geschrieben: „Opfer Rot/Grüner Borniertheit“ und „Wieder weniger Grünfläche im innerstädtischen Bereich“.

Als der Bezirksamtsleiter von der Installation erfuhr, soll er sofort eine Beseitigung des „verstörenden Unfugs“ angeordnet haben. Wenige Stunden später war dieser tatsächlich wieder weg.

Was blieb, war laut Focus ein sich gelinkt fühlender Beamter, denn die Installation soll zwar angekündigt gewesen sein – aber anders. Man habe im Vorfeld von einer „Kiste mit Kunstrasen“ gesprochen, wie diese genau aussehen sollte, wollte sich die Frau nach Genehmigung des Antrags überlegen.

Rösler hatte bereits am Pfingstmontag in der Eppendorfer Johanniskirche seinen Unmut über seinen Stadtteil kund getan, wie Focus weiter berichtet. Es scheine etwas dran zu sein, das Leute mit weniger Privilegien ein offeneres Herz hätten für die, die noch weniger hätten als sie selbst. Von einem Stadtteil mit drei Kirchen erwarte er endlich klare Kante gegen seine „wutschnaubenden Mitbürger“.

(mcd)

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