Paris: Briefbombe explodiert beim IWF – Präsident Hollande spricht von Attentat

Von 16. März 2017 Aktualisiert: 16. März 2017 17:33
Bei der Explosion einer Briefbombe im Pariser Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde eine Direktionsassistentin im Gesicht und an den Händen verletzt. Im Fall des Sprengstoff-Pakets an den deutschen Finanzminister Schäuble wurde inzwischen ein linkes Bekennerschreiben veröffentlicht.

Im Büro des Internationalen Währungsfonds in der Avenue d’Iena im 16. Arrondissement in Paris wurde eine Assistentin der Direktion leicht verletzt. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Menschen aus dem Gebäude evakuiert.

Was genau die Explosion verursacht hatte, ist noch nicht ganz klar. Jedoch soll es sich um einen Brief gehandelt haben.

Präsident Hollande sprach von einem Attentat.

Bereits gestern wurde im deutschen Finanzministerium ein Sprengstoffpaket abgefangen, wie „RT“ berichtet. Es war offenbar direkt an den Finanzminister Schäuble adressiert.

Ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht, bleibt zunächst unklar.

Linke Extremisten schickten Schäuble eine Bombe

Inzwischen soll ein Bekennerschreiben der griechischen linksautonomen Untergrundorganisation „Konspiration der Feuerzellen“ aufgetaucht sein.

Wir übernehmen die Verantwortung für die Entsendung der Paket-Attrappe an den Finanzminister Deutschlands.“

(Linksextreme Terrorgruppe)

Die Terroristen erklärten sich in der Mitteilung solidarisch mit in Griechenland verurteilten Mitgliedern ihrer Gruppe und anderer gleichgesinnter Organisationen im Ausland.

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