Michael Stürzenberger gehört zu den unverblümtesten Rednern, die bisher bei Pegida sprachen.Foto: Screenshot Facebook / Michael Stürzenberger

Pegida unverblümt: Das war Michael Stürzenbergers Rede vom 15.06.2015

Epoch Times15. Juni 2015 Aktualisiert: 15. Juni 2015 21:52

Bei Pegida flogen heute verbal die Fetzen. Der Münchner Islamkritiker und Pi-News-Autor Michael Stürzenberger erntete großen Applaus und enorme Zustimmung für eine kontroverse Rede, in der er scharf gegen Wirtschaftsflüchtlinge, deutsche Politik und den Islam als solchen austeilte.

Stürzenberger war unter anderem Pressesprecher der CSU und ist heute Bundesvorsitzender der rechtsgerichteten Kleinpartei „Die Freiheit“. Mit seinen Aktionen, zum Beispiel einem abgelehnten Bürgerbegehren gegen einen Moschee-Bau in München, geriet er immer wieder in die Schlagzeilen und steht im Ruf ein Neo-Nazi zu sein, was er jedoch vehement bestreitet. So auch in seiner Pegida-Rede vom 15.06.2015.

Hier die Zusammenfassung von Stürzenbergers Hauptaussagen:

Unter dem Deckmantel von Schlagwörtern wie „Toleranz“ und „Kultursensibilität“ werde „die totale Unterdrückung der Meinungsfreiheit“ vorangetrieben, so Stürzenberger. Wer den Islam kritisiere werde als fremdenfeindlich und Rassist abgestempelt. Auch Bayern, wo er herkomme, sei nicht mehr das, was es früher mal war. Die CSU denke, dass es ohne Moscheen in Zukunft nicht mehr gehe und verhalte sich „pro-islamisch“, weil sie die Muslime als Wähler betrachte und an der Macht bleiben wolle.

Er kritisiert, dass Asylbewerber von Medien und Politik mittlerweile nicht mehr Asylbewerber, sondern pauschal „Flüchtlinge“ genannt würden und dass die Asylverfahren viel zu lange dauerten. Bei sehr vielen Asylbewerbern könnte man sehr schnell feststellen, dass sie gar nicht die Kriterien erfüllten, um in Deutschland aufgenommen zu werden. Dies geschehe aber nicht, auch würden die illegalen Immigranten nicht konsequent abgewiesen. „Wir brauchen keine Integrationsbeauftragten sondern Rückführungsbeauftragte, aber schnell.“ Und er setzte noch eins drauf:„Die Moslems sollen gefälligst von ihren Nachbarländern aufgenommen werden.“

Politikern, die behaupteten, gestiegene Kriminalitätsraten, wie sie derzeit zu beobachten seien, hätten „nichts mit dem Islam zu tun“ rufe er zu: „Gewalt, Kriegführen, Kopfabschneiden, all das hat mit dem Islam zu tun. Der Islam hat mit unserer demokratischen Rechtsordnung nichts zu tun.“

Gleichzeitig betonte Stürzenberger, dass er kein Neo-Nazi, sondern ein „gesunder Patriot“ sei. „Ich bin ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus“. Er sei auch nicht grundsätzlich ein Fremdenfeind.

Es sei ihm persönlich „egal, wo jemand herkommt“. „Es ist entscheidend was jeder im Kopf hat, was er denkt und wie er handelt.“ Ihm sei jeder willkommen, der hier arbeite, anständig lebe und „nicht unser demokratisches Grundgesetz durch die Sharia abschaffen“ wolle.

Stürzenberger war in Süddeutschland schon bei verschiedenen Pegida-Ablegern als Redner aufgetreten, so in Nürnberg und Karlsruhe. (rf)

Dresden ist der Motor eine Revolution von unten“

Diese Interviews gab Stürzenberger im Dezember am Rande der Dresdener Pegida-Demo. Sie zeigen seine differenzierte Meinung und einige wenig bekannte Fakten zum kontroversen Thema "Islamisierung".

https://youtube.com/watch?v=eG0ibpjcTcA



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