Lutz Bachammn heute vor Gericht mit seiner Anwältin Katja Reichel und Ehefrau Vicky.Foto: JENS SCHLUETER/AFP/Getty Images

Dresden: Pegida-Gründer Bachmann zu hoher Geldstrafe verurteilt

Epoch Times3. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 16:03
9.600 Euro fand das Dresdener Amtsgericht heute eine angemessene erstinstanzliche Geldstrafe für Lutz Bachmann. Es ging um Volksverhetzungsvorwürfe.

Pegida-Gründer Lutz Bachmann ist heute in Dresden in erster Instanz wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Das Amtsgericht Dresden verurteilte ihn zu 9.600 Euro Geldstrafe (120 Tagessätze zu je 80 Euro). Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

In dem Prozess ging es um Äußerungen, die Bachmann noch vor seinem öffentlichen Erscheinen als Frontmann der Bürgerbewegugn Pegida getätigt haben soll. So soll Bachmann in einer geschlossenen Gruppe auf Facebook Migranten angeblich als "Viehzeug" und "Gelumpe" bezeichnet haben. Er hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und sprach von einem politischen Verfahren, das ihn und die Pegida-Bewegung diskreditieren solle. Um den Prozess hatte es enormen Medienrummel gegeben.

Das Urteil vom Dienstag ist noch nicht rechtskräftig.

(dts /rf)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion