Pegida: „Werden Islam-Terror nicht hinnehmen“ – Tipps, wie Bevölkerung vorbereitet sein sollte

Epoch Times2. August 2016 Aktualisiert: 2. August 2016 11:09
Gestern demonstrierte in Dresden Pegida zum ersten Mal seit der Anschlags-Serie in Deutschland. Gegen islamistischen Terror sprach Michael Stürzenberger aus München. Jeder Bürger sollte jetzt lernen, auf gefährliche Situationen vorbereitet zu sein, riet Siegfried Daebritz.

Die gestrige Pegida-Demo auf dem Neumarkt fand trotz Hindernissen statt: Es hatte eine direkte Weisung des Bundesinnenministeriums an die Stadt Dresden gegeben, die Demo zu verbieten. Man habe „dank vernünftiger Argumente“ vor dem Dresdener Verwaltungsgericht gewonnen, sagte Pegida-Frontmann Siegfried Daebritz.

Lutz Bachmann wies darauf hin, dass es allein in den vergangenen drei Tagen 78 Fälle von Vergewaltigungen und Sexualdelikten gab, die einfach nicht zu verheimlichen waren und in die Medien gelangten.

Islam-Kritiker Michael Stürzenberger schildert die Situation in München am 22. Juli: Am Marienplatz, Stachus und auch im Hofbräuhaus brach Panik aus. Besucher zerschlugen die Fensterscheiben um nach draußen zu flüchten, weil sie befürchteten, dass ein Terrorist drin sein könnte. Davon gibt es Videos auch im Internet.

„In München war die nackte Panik“

„In München war die nackte Panik“, kommentierte er. „Der Islam hat uns im Würgegriff. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden. Und dazu ist es notwendig, dass die verantwortlichen Politiker keine Betroffenheits-Plattitüden von sich geben, wie jedes Mal sondern hier, wie es auf diesem Schild steht: Schluss mit Solidaritäts-Bullshit: Schmeißt die Halsabschneider, Terroristen und das Islamisten-Pack endlich raus aus Deutschland!

Er forderte einen „Politiker-Wechsel, frische unverbrauchte Politiker, die die Wahrheit sagen.“ Auch erwähnte Stürzenberger, dass 270 Millionen Tote „die bisherige Bilanz des Dschihad“ seien und wiederholte seine oft geäußerte Meinung, der Koran sei eine Anleitung zum Töten.

Dann kommentierte er noch Medienreaktionen: Am 28. Juli sagte Charlotte Gnändiger in der ARD: „Die Angst vor Terror ist nicht begründet. Es ist wahrscheinlicher am Essen zu ersticken, als bei einem Terroranschlag ums Leben zu kommen.“ Auf NTV sei geäußert worden, es sei statistisch wahrscheinlicher, einen Autounfall zu haben. Und obwohl in Ansbach, Reutlingen und Würzburg Asylbewerber Anschläge verübten, verkündete Kanzleramtsminister Altmaier „Es gibt keine erhöhte Terrorgefahr durch Flüchtlinge“.

Daebritz rät zu Vorbereitung: „Mindestens Erste Hilfe-Kurs“

Der Pegida-Frontmann und Sicherheitsunternehmer Siegfried Daebritz sagte bezüglich der Ereignisse: Deutschland befinde sich nun in einem Stadium, wo „es jeden treffen“ kann: „Erfahrungen aus Ländern, die diesen Alltags-Dschihad seit Jahren erleben, zeigen uns, dass wir uns auf Ereignisse und Vorfälle einstellen müssen, die wir nie für möglich gehalten hätten“. Europol warnte gerade vor 5.000 gewalterfahrenen Rückkehrern aus Krisenregionen – eine optimistische Schätzung.

„Wenn die koordiniert losziehen und auch nur mit einfachsten Waffen wie Messern jeder 2-5 Menschen tötet, wären innerhalb weniger Minuten 10.000 bis 25.000 Menschen tot, bevor irgendwer überhaupt verstanden hat, was los ist“, mahnte Daebritz. „Machen sich unsere Sicherheitsbehörden überhaupt Gedanken über so etwas? Gibt es Notfallpläne? Zivilschutzmaßnahmen? Wer von uns weiß wie er sich in solchen Situationen zu verhalten hat und wie nicht?“

Angenommen, eine kleine Bombe explodiert irgendwo – jeder würde erste Hilfe leisten. Doch dann explodiert eine zweite Bombe, die die herbei geeilten Helfer tötet. Solche Strategien würden von Terroristen verwendet.

„Wir Deutschen und Europäer müssen zwangsläufig lernen damit umzugehen. Doch umzugehen heißt nicht, diesen Zustand zu akzeptieren“, so Daebritz. „Wir müssen alle wieder lernen unser jeweiliges Umfeld zu analysieren“, Menschen zu beobachten und verdächtige Ungewöhnlichkeiten zu erkennen. Auch welchen Platz man am besten in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Restaurants einnehmen sollte, sollte man wissen. Er trage immer zwei Notfall Verbandspäckchen mit sich – das habe ihn seine Lebenserfahrung und der Aufenthalt in anderen Ländern gelehrt. Er rät, mindestens einen Erste Hilfe-Kurs zu machen und meint, das in Zukunft nicht nur Selbstverteidigung für Frauen, sondern auch Kurse zur Terrorabwehr oder die Frage „Wie verhalte ich mich bei einem Überfall zu Hause?“ boomen werden.

Aus seiner eigenen Berufserfahrung könne er jedem nur raten, sich mit diesen Themen tatsächlich und intensiv zu beschäftigen. (rf)

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