Polit- und Wirtschaftskrimi um die Kaserne Krampnitz

Von 15. Februar 2011 Aktualisiert: 15. Februar 2011 0:44
Kaserne Krampnitz, Hospitalstadt Beelitz-Heilstätten: Konversion ist auch 20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges und 16 Jahre nach dem Abzug der Sowjettruppen ein aktuelles Thema in den neuen Bundesländern. Viele ehrgeizige Pläne zur Sanierung abgelegener denkmalgeschützter Kasernenstädte scheitern an der Finanzierbarkeit. „Heuschrecken“ und Immobilienspekulanten wittern oftmals ein schnelles Geschäft mit der Not der Kommunen, die Militärbrachen loszuwerden.

„Ist hier der Krieg gerade erst zu Ende gegangen?“ fragt man sich beim Anblick der mehr als 100 verlassenen Offizier- und Kasernenhäuser, durch deren leere Fensterhöhlen der Wind pfeift und durch deren löchrige Dächer an Tagen wie diesem der Regen prasselt. Verfallene Ziegelbauten der Kavallerieschule Krampnitz, in denen es gespenstisch still ist. Ein unwirtlicher, ein beinahe unheimlicher Ort.

Die Wege scheinen hier ins Nichts zu führen. Und ziehen sich dann doch entlang an tristen Plattenbauten, in denen bis 1994 fast 10.000 russische Soldaten untergebracht waren. Über eingesunkene Dächer hat die Feuchtigkeit als neuer Mieter Einzug gehalten, Vandalen aus dem nahen Berlin reisen an und geben den monumentalen repräsentativen Bauten ein neues Gesicht.

Im einstigen Kasino riecht es nach Schwamm und Moder, Fenster und Eingang sind zerstört, auf dem ruinierten Eichenmosaik liegen die zerschellten Kronleuchter. Aus den Ritzen des Betons, unter dem noch altes Pflaster liegt, wachsen dichte Gräser. Vereinzelte Hakenkreuze und Sowjetsterne sind stumme Zeugen vergangener Epochen. Eine Birke ragt aus dem kaputten Dach einer Offiziersvilla heraus. Eine Geisterstadt, die Geschichte schrieb und immer mehr verfällt.

Hammer, Sichel und Stern: Hauseingang des Stabsgebäudes in Krampnitz.Hammer, Sichel und Stern: Hauseingang des Stabsgebäudes in Krampnitz.Foto: Thilo Gehrke

Kaserne Krampnitz von 1937 bis 1945

Die Kaserne Krampnitz wurde von dem Architekten Robert Kisch von 1937 bis 1939 als Kaserne der Heeres-, Reit- und Fahrschule erbaut. Die Anlage grenzt an den Truppenübungsplatz Döberitzer Heide zwischen Potsdam und dem Elstal, wo sich weitere militärische Anlagen, die Adler-Löwen Kaserne und das Olympische Dorf befinden. Es entstand eine weitläufige Anlage aus unverputzten Ziegeln mit einem weithin sichtbaren Eingangsturm an der Nordseite.

Ein 48 Meter hoher, viereckiger Turm ist das Wahrzeichen der Kaserne und von weitem sichtbar. Hinter dem Turm, auf dem Kellerberg, befindet sich das Offizierkasino. Es gibt ein Stabsgebäude mit angeschlossenem Offizierwohnheim und ein Fähnrichheim. Neben den Mannschaftsunterkünften befinden sich auf dem Areal auch Stallungen für die Pferde, Garagen und zahlreiche technische Einrichtungen sowie ein eigenes Kraftwerk. Eine kleine Offizier-Wohnsiedlung mit Doppelhäusern für Verheiratete schließt sich südlich an die Kaserne an und sorgt für ein dörfliches Erscheinungsbild.

Bildhafte Vorschriften für russische SoldatenBildhafte Vorschriften für russische SoldatenFoto: Thilo Gehrke

Die Kavallerieschule der Deutschen Wehrmacht war bis 1937 in Hannover beheimatet und wurde dann aus Kapazitätsgründen nach Krampnitz verlegt. Das Oberkommando des Heeres entschied sich darum für einen Neubau und die Umverlegung der Schule nach Krampnitz.

Nach Fertigstellung 1939 diente sie noch der Ausbildung der berittenen und motorisierten Truppen, später der Panzertruppen. 1941 erfolgte die Umbenennung in „Schule für schnelle Truppen“, 1943 gab es eine zweite Umbenennung in „Panzertruppenschule II Krampnitz“.

In den letzten Monaten des Krieges diente die Panzertruppenschule zur Aufstellung von motorisierten Einheiten für die Kampfeinsätze um Berlin. Die Kaserne war am 26. April 1945 restlos von Soldaten geräumt. Am 27. April wurde Krampnitz durch die Rote Armee besetzt. Von 1945 bis 1994 nutzte die Sowjetarmee die Kaserne, die sie auch um Blocks in Plattenbauweise ergänzen ließ.

Vereinzelte Hakenkreuze und Sowjetsterne sind stumme Zeugen vergangener Epochen.Vereinzelte Hakenkreuze und Sowjetsterne sind stumme Zeugen vergangener Epochen.Foto: Thilo Gehrke

Polit-finanz-Skandal um Verkauf und Nutzung des Kasernengeländes

Vor dieser Kulisse drehte Tom Cruise seinen Stauffenberg-Film „Operation Walküre“. Zuvor entstand hier bereits der Stalingrad-Kriegsfilm „Duell – Enemy at the Gates“ mit Ed Harris. Helge Schneider wählte Krampnitz wegen des Baustils des Kasinos, der an die Neue Reichskanzlei erinnert, für seine Hitler-Parodie „Mein Führer“. Zuletzt tobte Quentin Tarantino für seine blutrünstige Naziklamotte „Ingloriuos Basterds“ durch die Kasernenstadt.

Seit einigen Monaten steht das denkmalgeschützte Kasernengelände nun im Mittelpunkt eines Polit- und Wirtschaftskrimis. Es geht um angebliche Vetternwirtschaft, um ein vermutlich weit unter Wert verkauftes Landesgrundstück und um undurchsichtige Finanzgeschäfte mit Käufern, die dem Land Brandenburg als Verkäufer angeblich erst jetzt bekannt wurden. Rainer Speer, der Vertraute von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD), so sieht es für die Opposition aus, hat sich von Spekulanten über den Tisch ziehen lassen oder hat das Parlament getäuscht.

Zumindest steht bereits fest, dass unter ihm im Finanzministerium 2007 schwere Fehler gemacht wurden. Auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Krampnitz in Potsdam will eine Firmengruppe in den nächsten Jahren zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro investieren. Die Investoren hatten das gesamte 120 Hektar große Gelände, das im Potsdamer Ortsteil Neu Fahrland liegt, im Sommer 2007 in der Amtszeit des damaligen Finanzministers und im September wegen privater Verfehlungen zurückgetretenen Innenministers Rainer Speer für gut vier Millionen Euro erworben. Verkäufer war die vom Land beauftragte und zuvor privatisierte Brandenburgische Bodengesellschaft (BBG).

Ein 48 Meter hoher hoher, viereckiger Turm ist das Wahrzeichen der Kaserne und von weitem sichtbar.Ein 48 Meter hoher hoher, viereckiger Turm ist das Wahrzeichen der Kaserne und von weitem sichtbar.Foto: Thilo Gehrke

Nach Ansicht der Opposition entging dem Land eine Millionensumme, weil das Gelände einen vielfach höheren Wert gehabt habe. Ein Gutachter soll einen „angemessenen Kaufpreis“ von 25 Millionen Euro ermittelt haben.

Speer wird in dem Zusammenhang Vetternwirtschaft vorgeworfen. Entstehen sollten dort hochwertige Wohnungen in der unter Denkmalschutz stehenden Altbausubstanz sowie neue Doppel- und Einfamilienhäuser. Dabei sollte die gewachsene Infrastruktur kaum verändert und das Straßenbild, ebenso der heterogene Baumbestand, erhalten bleiben.

Bisher wurde davon ausgegangen, dass sich das dänische Unternehmen Thylander nach anfänglichem Interesse zurückzog und nicht mit dem späteren Käufer, der TG Potsdam Projektentwicklungsgesellschaft, identisch ist. Tatsächlicher Käufer ist ein undurchsichtiges, verschachteltes Firmengeflecht um den in Hannover ansässigen Anwalt Ingolf Böx. Nach Medien-Informationen hat Böx in Schreiben an das Land, etwa mit den Unterlagen mit dem sich die Firma beim Land um die Immobilie bewarb, dies unter dem renommierten Namen von Thylander getan. Linke-Fraktionschefin Kerstin Kaiser äußerte nun den Verdacht, dass es sich um eine „Heuschrecken“-Konstruktion handelt.

Auf dem ruinierten Eichenmosaik liegen die zerschellten Kronleuchter.Auf dem ruinierten Eichenmosaik liegen die zerschellten Kronleuchter.Foto: Thilo Gehrke
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Die TG Potsdam hatte mit vier Tochterfirmen das Gelände erworben, von denen zwei laut Ministerium ihre Flächen im Juni 2010 gewinnbringend weiter veräußert habe sollen.

Mittlerweile beschäftigt sich der Brandenburger Landtag mit der „Krampnitz-Affäre“ und den vermuteten Unregelmäßigkeiten beim Verkauf des Areals. Sogar über mögliche Rückabwicklungen der ominösen Kaufverträge wird nachgedacht, da die undurchsichtigen Finanzgeschäfte der Käufer, dem Land Brandenburg als Verkäufer angeblich erst jetzt bekannt werden. Die Finanzkrise kam dem Käufer, der TG Group, dazwischen. Mehrere Termine zum Baubeginn des ehrgeizigen Investitionsprojekts für neue Wohnungen platzten bereits. Die Grünen im Brandenburger Landtag etwa fordern eine Rückabwicklung der Kaufverträge, zumal die Käufer erst einen Bruchteil des Kaufpreises von 4,1 Millionen Euro bezahlt haben.

Turnhalle von innen…Turnhalle von innen…Foto: Thilo Gehrke

Beelitz-Heilstätten – eine Geisterstadt im Dornröschenschlaf

In der Hospitalstadt Beelitz-Heilstätten, südlich von Berlin, nahm zehn Jahre zuvor eine ähnliche Entwicklung ihren Lauf. – Die Geisterstadt im Dornröschenschlaf wartet bis heute auf die Umsetzung ehrgeiziger Sanierungspläne. Getreu der militärischen Selbstversorgung unterhielt die Westgruppe der Truppen der Sowjetarmee (WGT) in der DDR ein eigenes Gesundheitssystem mit ausgedehnten Lazarettstädten und Sanatorien.

Neben dem ehemaligen Sanatorien Teupitz, der ehemaligem SS-Heilanstalt Hohenlychen und dem Armeehospital Königs-Wusterhausen, ist der Standort Beelitz-Heilstätten bereits im Jahre 1991 in die Schlagzeilen geraten. Der ehemalige SED-Chef Erich Honecker ließ sich dort, bevor er über den nahe gelegenen sowjetischen Militärflughafen Sperenberg ins Moskauer Exil flog, ebenso wie Adolf Hitler in der Krankenhausstadt im Wald behandeln. Obwohl die Gründerzeitbauten unter Denkmalschutz stehen, wurde bislang nur ein Bruchteil davon saniert.

…und von außen: die Armee ist seit 16 Jahren abgezogen.…und von außen: die Armee ist seit 16 Jahren abgezogen.Foto: Thilo Gehrke

Nach dem Abzug der WGT im Jahre 1994 gingen die ab 1898 von der LVA Berlin als Lungenkliniken erbauten gründerzeitlichen Heilanstalten, in der die damals in Deutschland grassierende Tuberkulose (Schwindsucht) behandelt wurde, bereits ein Jahr später an die Unternehmensgruppe Roland Ernst. Auf dem 200 Hektar großen abgelegenen Waldareal sollten bis 2006 in einer „Gesundheitsstadt“ 3.000 Menschen leben und 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Nach Sanierung des Heizhauses entstand im Komplex der ehemaligem Männer-Lungenheilanstalt nach behutsamer denkmalpflegerischer Instandsetzung in der Nordecke des Areals ein Gesundheitspark mit neurologischer Rehaklinik.

Jedoch tauchten bereits im Jahre 1999 Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten der Unternehmensgruppe auf, über die seinerzeit das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mit dem Ernst-Zitat „Totaler Einbruch“ berichtete. Roland Ernst, der damals schon die Hackeschen Höfe sanierte und zum Mittelpunkt Berlins machte, wurde im November 2000 u.a. wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor dem Bochumer Landgericht angeklagt und verurteilt. Der Besitz der insolventen Unternehmensgruppe ging an die Landesbank Berlin. Seit der Insolvenz von Roland Ernst im Jahr 2000 habe es viele Versuche gegeben, neue Investoren für Brandenburgs größtes Flächendenkmal zu finden. Das Gelände, dessen schlossähnliche Gebäude unterirdisch mit breiten Tunneln und Versorgungsgängen verbunden sind und einer der größten Krankenhaus-Komplexe Deutschlands und die größte Lazarettstadt außerhalb der Sowjetunion war, gleicht heute einer Geisterstadt im Dornröschenschlaf.

TheaterTheaterFoto: Thilo Gehrke

Neben Freitreppen, Marmorsäulen, kunstvollen Buntglasfenstern, grünen, kuppelgekrönten Badesälen und Skulpturen der Heilkunde als Zeugnis einer stilvollen, längst vergangenen Epoche erinnern vereinzelt noch Standbilder und realsozialistische Wandmalereien an die letzte, über 40-jährige WGT-Nutzung. Die Mängelwirtschaft der pragmatischen letzten Nutzer hat so ein in weiten Teilen unverändertes Kulturdenkmal deutscher Sozial- und Architekturgeschichte des 19. Jahrhunderts erhalten. Ungesicherte Schächte, alte russische Medikamenten-, Feld- und Krankenhausutensilien machen das Gelände zu einem gefährlichen Abenteuerspielplatz. Die Mischung aus ungewöhnlicher Architektur und Verfall macht die Heilstätten zu einem beliebten Motiv für Fotografen und Filmproduktionen.

Die Gebäude-Ensemble gründerzeitlicher Krankenhausarchitektur sind nach dem Abzug des Wachpersonals Vandalismus und „kontrolliertem Verfall“ ausgesetzt. Diese Variante stellt die „Nullvariante“ behördlicher Sprachregelung dar, da sie nichts kostet und hat sich im Laufe der Jahre mangels Nachnutzungsbedarfs und Finanzierbarkeit immer mehr durchgesetzt. Der Architekt Torsten Schmitz hat im Jahr 2008 die Krankenhausstadt im Wald gekauft. Mit seiner TERRA Projektentwicklung GmbH sucht er nun Investoren für sein Ziel, das denkmalgeschützte, 75 Hektar große Teilstück zu einem attraktiven Standort für Wohnen, Gesundheitswesen und Bildung zu entwickeln. Geschehen ist bis heute nichts.

Russische Zigaretten in der Bar.Russische Zigaretten in der Bar.Foto: Thilo Gehrke

Die sogenannte Krampnitz-Affäre um den ehemaligen SPD-Minister Rainer Speer zieht Kreise und sorgt mittlerweile auch für erhebliche Bedenken im Fläming. Sie könnte zu Verzögerungen bei der Beseitigung alter militärischer Liegenschaften in der Region führen, befürchtet das brandenburgische Konversions-Netzwerk Fokus (Forum für Stadtentwicklung und Konversion). Die Liegenschaften der Sowjetarmee verteilen sich in der ex-DDR offiziell auf 2500 Quadratkilometer, fast die Größe des Saarlandes wovon 48 Prozent der Truppen im heutigen Brandenburg stationiert waren. Die in Brandenburg mit dem Ring um das „feindliche Westberlin“ vorhandene WGT-Truppenkonzentration von 220.000 sowjetischen Militärangehörigen war die stärkste in der DDR.

Die Stadt Jüterbog und die Gemeinde Niedergörsdorf waren von mehreren Kasernenstädten der Roten Armee umschlossenen und haben sich einem gemeinsamen Schreiben von Fokus angeschlossen, das Nachteile für mehrere Kommunen aus dem skandalumwitterten Verkauf des Kasernengeländes in Potsdam-Krampnitz erwartet. In dem Brief an alle Fraktionen des Landtags warnt Fokus-Sprecher Herold Quick, Bürgermeister von Falkenberg/Elster, davor, die Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Bodengesellschaft (BBG) zu beenden.

Beelitz- Heilstätten. Die Gebäude- Ensemble gründerzeitlicher Krankenhausarchitektur sind nach dem Abzug des Wachpersonals Vandalismus und „kontrolliertem Verfall“ ausgesetzt. Diese Variante stellt die „Nullvariante“ behördlicher Sprachregelung dar, da sie nichts kostet und hat sich im Laufe der Jahre mangels Nachnutzungsbedarfs und Finanzierbarkeit immer mehr durchgesetzt.Beelitz- Heilstätten. Die Gebäude- Ensemble gründerzeitlicher Krankenhausarchitektur sind nach dem Abzug des Wachpersonals Vandalismus und „kontrolliertem Verfall“ ausgesetzt. Diese Variante stellt die „Nullvariante“ behördlicher Sprachregelung dar, da sie nichts kostet und hat sich im Laufe der Jahre mangels Nachnutzungsbedarfs und Finanzierbarkeit immer mehr durchgesetzt.Foto: Thilo Gehrke

Die BBG ist im Auftrag des Landes für die Konversion von Flächen zuständig, die früher militärisch genutzt wurden. Dazu zählen Teile der Flug- und Schießplätze im Raum Jüterbog, die besonders schwierig zu verwerten sind. Gleichwohl für die Ewigkeit gebaut sind diese Riesenareale heute zu baufällig und überdimensioniert, zudem vielfach mit Munition und durch sorglosen Umgang mit Kampfstoffen und Treibstoff kontaminiert, um Investoren anzulocken. Eine schier unbezwingbare finanzielle und technische Herausforderung für die betroffenen Kommunen.

Für Wohnraum besteht in den neuen Bundesländern wenig Bedarf, ganze Plattenbausiedlungen werden rückgebaut, da die jungen Leute in den wirtschaftlich verheißungsvolleren Westen übersiedeln. Wenn diese Immobilien nicht neu genutzt werden können, werden sie abgerissen und renaturiert. Diese Projekte finanzieren sich zum Großteil aus Töpfen der Europäischen Union. „Diese so wichtigen Fördermittel stehen wahrscheinlich nur noch bis zum Ende der aktuellen Förderperiode im Jahr 2013 zur Verfügung“, schreibt Quick in dem Fokus-Brief. Sollte das Land der BBG den Auftrag entziehen, drohe Verzug bei der Konversion.

Die Fotoausstellung zum Buch „Das Erbe der Sowjetarmee in Deutschland.“ von Thilo Gehrke ist vom 08.02.2011 bis 25.03.2011 in der Universitätsbibliothek der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Das Buch „Das Erbe der Sowjetarmee in Deutschland“ erscheint als Text- und Bildband in der Reihe „Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik“ im Verlag Dr. Köster/Berlin (www.verlag-koester.de). 150 Seiten, 144 Abbildungen für 16,80€.