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SPD und Linke: Ralf Stegner für mittelfristige Fusion beider Parteien

Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner spricht sich für einen mittelfristigen Zusammenschluss mit der Linken aus. "Die politische Spaltung der demokratischen Linken nur den Konservativen und rechtsextremen Parteien.“

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Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner ist für einen mittelfristigen Zusammenschluss mit der Linken.

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa

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Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Ralf Stegner hat sich für einen mittelfristigen Zusammenschluss mit der Linken ausgesprochen.
„In den nächsten vier, fünf Jahren stellt sich das aber noch nicht“, sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. „Aber auf Sicht nützt die politische Spaltung der demokratischen Linken nur den Konservativen und rechtsextremen Parteien.“
Die Wahrscheinlichkeit einer Fusion werde steigen, je mehr sich in der Linkspartei „der Wille zum Gestalten und Regieren durchsetzt und sektiererische Positionen zu Europa und Nationalismus nicht mehr vertreten werden“, sagte Stegner.
Linke-Politiker wie Bundestags-Fraktionschef Dietmar Bartsch und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow seien „vernünftige Leute“. Notwendig sei eine „zivile Debatte“ über eine Fusion von SPD und Linkspartei. „Ich empfinde es nicht als Normalzustand, dass die politische Linke aufgesplittert ist.“
Stegner wird dem linken Flügel der SPD zugerechnet. Der langjährige Landesvorsitzende aus Schleswig-Holstein war zudem bis Anfang Dezember stellvertretender Bundesvorsitzender. (dpa)
 

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