„Politisch motiviertes Gewaltverbrechen“: Sprengstoffanschlag auf AfD-Zentrale in Kiel

Epoch Times14. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 1:09
Bislang unbekannte Täter verübten offenbar einen Anschlag auf das AfD-Büro in Kiel. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Der Staatsschutz ermittelt.

Auf die Parteizentrale der AfD in Schleswig-Holstein wurde offenbar ein Sprengstoffanschlag verübt. Wie die "Junge Freiheit" berichtet, befestigten Unbekannte in der Nacht auf Freitag zwei Polenböller mit Klebeband an zwei Scheiben der AfD-Landesgeschäftsstelle.

"Die Wucht der beiden Explosionen führte zur Zerstörung einer der dahinter liegenden Scheibe", teilte die Polizei laut JF mit. Der bei der Explosion entstandene Sachschaden soll sich auf rund 1.000 Euro belaufen.  

Die Vernehmung einiger Zeugen habe ergeben, dass zwei verdächtige Personen zu Fuss vom Tatort flohen, so die Zeitung weiter. Demnach bittet das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein um weitere Mithilfe bei der Fahndung der Täter gebeten. Zeugen seien aufgerufen sich bei der Polizei zu melden. 

Auch die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts soll eingeschaltet worden sein, da die Polizei von einem politisch motivierten Gewaltverbrechen ausgeht. (so) 

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