Polizei bittet Bevölkerung um Hilfe – Tätersuche nach Kölner Horrornacht

Epoch Times6. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 23:48
Bisher meldeten sich erst 90 geschädigte Personen, die Dunkelziffer werde jedoch viel höher eingeschätzt. Wenn die übliche Scham/Angst-Quote bei Vergewaltigungen zutreffen sollte, müsste von mehr als 700 Opfern ausgegangen werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: "Wir bitten jeden Betroffenen, einen Verlust oder einen Übergriff bei der Polizei anzuzeigen. Auch Zeugen werden gebeten, sich zu melden." Liebe Zeugen und Opfer, legt alle Angst und Zweifel beiseite und meldet Euch. Das ganze Ausmaß der Vorkommnisse muss aufgedeckt werden, für die Zukunft Deutschlands.

Am Dienstag gab es ein Krisentreffen der Polizei Köln, der Bundespolizei und der Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Auch Stadtdirektor Guido Kahlen nahm teil. Die Ermittlungsgruppe "Neujahr" der Kölner Polizei ermittelt mit Hochdruck. Derzeit werden die Überwachungskameras am Kölner Hauptbahnhof ausgewertet. Manche der Frauen wurden brutal begrapscht, wie ein Ermittler dem "Express" sagte: "Die weiblichen Opfer wurden so übel bedrängt, dass sie Hämatome im Brust- und Gesäßbereich hatten."

NRW-Innenminister Jäger wird von mehreren Medien zitiert: "Wir nehmen es nicht hin, dass sich nordafrikanische Männergruppen organisieren, um wehrlose Frauen mit dreisten sexuellen Attacken zu erniedrigen." Bisher wurden 60 Anzeigen gestellt. Die Polizei zählt bisher 80 geschädigte Personen. Ein Fall wird sogar als Vergewaltigung gewertet.

Die Dunkelziffer wird als ziemlich hoch eingeschätzt. Da die Anzeigenquote bei Sexualdelikten wie Vergewaltigung in Deutschland bei gerade einmal fünf bis zehn Prozent liegt, (Scham und Angst der Opfer spielen bei der Aufklärung auch noch eine hinderliche Rolle) ist eine Dunkelziffer von 700 Opfern und mehr denkbar. 

Identifizierung schwierig, Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Täter nicht aus der Kölner Drogen- und Antänzer-Szene stammen, sondern von außerhalb kamen. Worauf sich diese Vermutung beruft, bleibt unbekannt. Am Kölner Hauptbahnhof sind Drogendelikte, Diebstahl und Raubüberfälle an der Tagesordnung. Im November wurden 400 Anzeigen aufgenommen.

Die Polizei richtet sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung: "Wir bitten jeden Betroffenen, einen Verlust oder einen Übergriff bei der Polizei  anzuzeigen. Auch Zeugen werden gebeten, sich zu melden."

Aufgrund der Menschenmassen sei es schwierig, einzelne Täter und Taten zu identifizieren. Die Polizei hofft auf weiteres Videomaterial von Opfern und Zeugen, schreibt der "Focus". Bei den Kölner Sex-Übergriffen zu Silvester wurde auch eine Vergewaltigung von der Polizei bestätigt. 

Chronologie des Silvesterabends in Köln

Silvester, 31.12.2015, 21 Uhr: Zunächst werfen 400 bis 500 Männer auf dem Bahnhofsvorplatz mit Böllern in die Menge, schreibt der "Express" nach Angaben von Polizeipräsident Wolfgang Albers. Bis Mitternacht sei der Mob auf rund 1.000 Personen angewachsen.

Gegen 23.00 Uhr erhielt die Polizei Meldungen, "dass sich am Bahnhof 400 Ausländer eine Schlägerei liefern würden. Doch dem war nicht so. Tatsächlich waren dort knapp 2.000 Personen, die sich mit verbotenen Polen-Böllern und Silvester-Raketen bewarfen", so ein Beamter zum Kölner Express.

"Gegen 23.30 Uhr entschieden wir uns deshalb, den Bereich zu räumen", zitiert das Blatt den Polizeipräsidenten. Ein Beamter sagte:  "Die jungen Männer haben kein Wort Deutsch verstanden, als wir sie aufforderten, den Platz zu verlassen. Wir mussten sie wegschubsen." Aus dieser Gruppe seien dann die sexuellen Übergriffen, Diebstähle und Raubtaten begangen worden. 

Ab 0.15 Uhr sperrte die Polizei den Bahnhofsvorplatz und die Treppen wegen der Pyro-Ausschreitungen: "Sie waren völlig enthemmt, warfen Feuerwerk in die Menge", so Wolfgang Wurm, Präsident der Bundespolizei St. Augustin im KSTA. Erst nach und nach wurden erste Hinweise bekannt, dass Frauen von kleineren Gruppen von Nordafrikanern und Arabern gejagt wurden.

"Kurz nach Mitternacht kamen die ersten Frauen auf uns zu. Weinend und geschockt schilderten sie, wie sie massiv sexuell belästigt worden seien. Wir hielten daher Ausschau nach Frauen in der Menge." Dann zog er eine 20-jährige junge Frau aus Stuttgart aus der Menge: "Ich bekam sie zu packen. Sie schrie und weinte. Man hatte ihr den Slip vom Körper gerissen", so der Beamte. "Ihre drei Freundinnen konnten wir nicht aus dem Pulk retten, denn wir selbst wurden mit Böllern beworfen."

Die Terror-Nacht ohne Maschinengewehre endete erst gegen 5 Uhr. Obwohl auch einer Zivilpolizistin in die Hose gefasst wurde, hätte die Polizei erst Tage später reagiert. Am Sonntag wurden fünf Täter am Hauptbahnhof mit der gleichen Masche festgenommen. Sie belästigten junge Frauen massiv sexuell und raubten sie dabei aus.

https://youtube.com/watch?v=_4HSZGL8RpU

Nach Paris, nach Hannover, nach München… Wie konnte das geschehen?

Viele stellen sich vielleicht die Frage, wie an einem Hochsicherheitsort wie dem Kölner Hauptbahnhof, in einer durch Terrorwarnungen sensibilisierten Zeit, aggressive ausländische Männerhorden massenhaft und stundenlang Frauen sexuell attackieren und berauben konnten, ohne dass hier sofort eingeschritten wurde? Was wäre geschehen, wenn es die Täter nicht auf sexuelle Demütigung und Beute, sondern auf Menschenleben abgesehen hätten?

Laut Polizeisprecher Frank freund waren genug Beamte vor Ort: "Wir hatten ausreichende Kräfte vor Ort – zudem haben uns  Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei unterstützt. So wie bei vielen Silvesterfeiern und Großveranstaltungen. Es war natürlich schwierig für die Ermittler und die Opfer vor Ort, bei dieser Dunkelheit und diesem Gedränge Tatverdächtige  ausfindig zu machen."

Der Express meldete inzwischen, dass die Sicherheitsleute der Gastrobetriebe und Hotels rund um den Dom zur Eigensicherung zukünftig Schusswesten tragen wollen.

Wo war die Polizei? Rechtsfreier Raum Hauptbahnhof?

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