Polizei geht nach Hochhausbrand mit 22 Verletzten in Berlin von Fahrlässigkeit aus

Epoch Times3. December 2017 Aktualisiert: 3. Dezember 2017 11:58
Nach dem Hochhausbrand Berlin-Biesdorf mit 22 Verletzten geht die Polizei nicht von Brandstiftung aus. Die bisherigen Erkenntnisse deuteten auf Fahrlässigkeit als Ursache für das Feuer hin, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Nach dem Hochhausbrand im Ostberliner Stadtteil Biesdorf mit 22 Verletzten geht die Polizei nicht von Brandstiftung aus. Die bisherigen Erkenntnisse deuteten auf Fahrlässigkeit als Ursache für das Feuer hin, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Das Feuer in dem Gebäude hatte sich am Samstag vom dritten Stock bis ins zehnte Obergeschoss und bis zum Dach ausgebreitet.

Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Das Feuer sei vermutlich in einer Küche entstanden, sagte die Sprecherin. Das Gebäude ist nach Angaben der Feuerwehr derzeit unbewohnbar, 50 Menschen mussten in einer Notunterkunft betreut werden. Es gab demnach 22 Verletzte, drei von ihnen wurden schwerer verletzt.

Die Feuerwehr war am Samstag mit rund 200 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. (afp)

 

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