Präsident von Bundesliga-Club bezieht Stellung: „Wer AfD wählt, kann bei uns kein Mitglied sein“

Epoch Times28. Dezember 2017 Aktualisiert: 28. Dezember 2017 20:05
Der Präsident des Bundesliga-Clubs Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, bezieht Stellung gegen die AfD. Fischer will nicht, dass Mitglieder seines Vereins die AfD wählen.

Der Präsident des Bundesliga-Clubs Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, bezieht Stellung gegen die AfD. Fischer will nicht, dass Mitglieder seines Vereins die AfD wählen.

Es könne niemand bei Eintracht „Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt,“ erklärte Fischer im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen“-Zeitung.

Fischer geht jedoch davon aus, dass es „sicher“ auch unter Mitgliedern von Eintracht Frankfurt AfD-Wähler gebe. Doch der Verein stehe für andere Werte.

„Der Sport muss auch ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist. Wir sind als Gegner der Antisemiten bekannt“, sagte der 61-Jährige zur FAZ.

Er verwies darauf, dass Eintracht-Mitglieder in der Zeit des National-Sozialismus als „Juddebubbe“ bezeichnet worden seien. Im Verein habe Rassismus keinen Platz, betont Fischer. (so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion