SymbolbildFoto: Steffen Andritzke/The Epoch Times

Raubmord in Stade – HSV-Investor Ernst Burmeister stirbt nach Überfall

Epoch Times12. September 2016 Aktualisiert: 13. September 2016 23:31
Der brutale Überfall auf ein wohlhabendes Ehepaar in der Hansestadt Stade in Niedersachsen am vergangenen Freitag nimmt nun ein tödliches Ende. Der Ehemann (79), Ernst Burmeister, ein Investor des Hamburger SV, verstarb am Sonntag an seinen schweren Verletzungen.

Es war zwischen 20.40 und 21.10 Uhr am vergangenen Freitagabend, als die 73-jährige Ehefrau des HSV-Investors Ernst Burmeister zur Haustür ging, um nachzuschauen, wer denn da geläutet hatte.

Nach dem Öffnen der Tür ihres Hauses im Stadtteil Bützfleth sah sich die Rentnerin zwei maskierten Tätern gegenüberstehen, die sofort auf sie einschlugen und sie unter Kontrolle brachten. Auch den Ehemann griffen die eindringenden Täter sogleich mit Schlägen an.

Der 79-Jährige verstarb am Sonntag an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus, meldete der „Focus“ jetzt. Seine Frau, Erika Burmeister, wurde bei dem Raub verletzt und erlitt einen schweren Schock.

Täter entkommen unerkannt

Die Räuber erbeuteten im Hause der Burmeisters mehrere Tausend Euro an Bargeld sowie einige Schmuckgegenstände, bevor sie sich in unbekannte Richtung aus dem Staub machten.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit mehreren Streifenwagen entwischten die Täter unerkannt. Das 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Stade nahm die Ermittlungen wegen Raubmord auf. Polizeisprecher Rainer Bohmann machte jedoch am Montag deutlich: „Wir sind noch ganz am Anfang der Ermittlungen.“

Die Ermittler hoffen nun dringend auf Zeugenhinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten. Sachdienliche Hinweise dazu oder zur Tat selbst nimmt die Polizei Stade unter Telefon 04141 – 102 215 entgegen.

Wie „Sport1“ berichtete, stiegen Agrarunternehmer Ernst Burmeister (Familienunternehmen, Obst und Gemüse) und seine drei mit ihm geschäftsführenden Söhne im Februar als Investoren beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ein. Die Firma kaufte 1,5 Prozent der Aktien der HSV AG in Höhe von 4,03 Millionen Euro. (sm)

 



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