Regensburg: „Psychisch erkrankter“ Syrer (23) stach Deutschen (28) Messer in den Rücken – Täter von Passanten gestellt

Von 7. April 2017 Aktualisiert: 7. April 2017 15:27
Offenbar ohne jegliche Vorwarnung stach der Syrer einem mit seiner Frau vorbeikommenden Mann nieder. Passanten packten den Flüchtling und hielten ihn fest. Die Polizei dankt den Leuten für ihr couragiertes Eingreifen und die Erste Hilfe gegenüber dem schwer verletzten Opfer.

Ein 23-jähriger Syrer stach in der Regensburger Innenstadt einen 28-jährigen Deutschen mit einem Messer nieder, wie der „BR“ berichtete. Die Tat fand vergangenen Woche Mittwoch statt. Laut Aussagen der Polizei soll es sich nicht um ein politisch motiviertes Verbrechen gehandelt haben. Man gehe vielmehr von einer psychischen Erkrankung des Täters aus, so der Sender.

Der Syrer lebte seit vier Jahren als Asylbewerber in Deutschland. Gegen ihn wurde Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Mord beantragt. Er wurde in eine forensische Einrichtung eingeliefert.

Einfach zugestochen

Die Tat ereignete sich in den frühen Mittagsstunden des 29. März gegen 11.15 Uhr. Der 28-jährige Passant kam in Begleitung seiner Ehefrau am St.-Kassians-Platz vorbei, als ihn der Syrer unvermittelt attackierte und ihm das Messer in den Rücken stieß.

Der Täter warf die Waffe weg und flüchtete.

Passanten verhindern Flucht

„Haltet den Mann“, hörten die Passanten in der nahen Viereimergasse jemanden rufen und packen den flüchtenden Syrer, wie die „Mittelbayerische Zeitung“ berichtet.

Passanten leisteten dem Opfer sofort Erste Hilfe und hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Diese dankte den couragierten Leuten für ihr Handeln.

Das Opfer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Nach anfänglicher Lebensgefahr war sein Zustand am Nachmittag wieder stabil. Seine Frau blieb unverletzt.

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